Ferienspiele mit Klettern im Kastaniendschungel und Bilderrallye
Die „Reise durch Utopia“
Ein ganzer Tag Ferienspiele mit Klettern und Bilderrallye war am Mittwoch geboten. Klettern macht Spaß, eine sportliche Herausforderung, die einige Kindern gerne jedes Jahr wiederholen. Foto: Hannelore Nowacki
BIBLIS – Eine ganze Woche dauert die „Reise durch Utopia“. Ausgangspunkt war das Bürgerzentrum, hier war die Zentrale der Ferienspiele, hier wurde zu Mittag gegessen. Angebote wie Handabdrücke mit Fingerfarben und vieles mehr gab es hier für die Zeiten zwischen den Hauptaktionen. Die Sozialagentur Fortuna aus Biebesheim unter der Leitung von Oliver Haberer organisierte die Ferienspiele, die am Freitag mit einem Abschlussfest für Kinder und Eltern zu Ende gegangen sind. Am Mittwoch war zunächst Baumklettern dran, dann machten sich die Kinder gruppenweise zur Bilderrallye auf den Weg durch Biblis. Die älteren Teilnehmer hatten bei der Bilderrallye am Nachmittag eine längere Tour zu bewältigen - mit Abstechern zu Geschäften und zum Rathaus ging es vom Bürgerzentrum bis zur Schule in den Weschnitzauen in der Freiherr-von-Stein-Straße.
Überall waren Briefumschläge mit Aufgaben versteckt, die gemeinsam zu lösen waren. Am Ende sollten alle Buchstaben von „Utopia“ bildlich gestaltet und fotogafiert sein. Ein Ziel, das am Vormittag von den jüngeren Rallyeteilnehmern bereits mit Bravour erreicht wurde, wie Betreuer Tobias Kleiner an Bildbeispielen auf seinem Smartphone zeigen konnte. Nach dem Mittagessen, es gab Kaiserschmarrn mit Apfelmus, eroberten zuerst die älteren Kinder im Alter von 9 bis 14 Jahren die Baumkronen im Schulhof der Grundschule und bewiesen beim Klettern erstaunliches Geschick und viel Mut. Im Kastaniendschungel war hoch oben in der Krone eine Klingel angebracht, die über installierte Steighilfen am Stamm zu erreichen war. Wer es bis dahin schaffte, hatte genügend Durchhaltevermögen bewiesen und durfte dann auch über die Brücke gehen, die nur ein schmales Band ist. Drei Kletterexperten, Christian Müller, Christoph Hanewald und Oliver Haberer, sorgten für die doppelte Sicherung der jungen Kletterkünstler und erklärten wie es geht. Aber auch die achtjährige Vanessa gibt ihre Erfahrung gerne weiter und zeigte ihrer Freundin, wie sie greifen soll.
Der ebenfalls achtjährige Vinzenz begeistert sich wie Vanessa schon seit letztem Sommer für das Baumklettern. „Perfekt“ rief ihm Kletterexperte Haberer von unten zu. Zwei weltweit geltende Kommandos müssen sich die Kinder merken, damit die Kommunikation vom Baum nach unten klappt – „zu“ und „ab“. Wie es aussieht, wird der zwölfjährige Tobias auch im nächsten Jahr wieder mitmachen, denn ihm macht das Klettern Spaß, erzählte er. Mit Freunden war er schon im Kletterpark – „mit Sicherung natürlich“, betonte er. Bei der Nachmittagsrallye besuchte eine Gruppe Rathausmitarbeiterin Jana Scheib im Bürgerbüro. Für das Foto posierte sie auf Wunsch der Kinder mit Kappe auf dem Kopf und formte mit den Armen das große „U“, den ersten Buchstaben für „Utopia“. Die erste Aufgabe war damit gelöst.
Hannelore Nowacki
Die „Reise durch Utopia“ bei der Bilderrallye hat den ersten Buchstaben im Bild: Jana Scheib im Bürgerbüro hatte eine zündende Idee und formte das große „U“ mit den Armen. Foto: Hannelore Nowacki