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  • Mo., 30. April 2018, 09:15 Uhr
    Ein glückliches Ende für das Biest und Bella

    „Die Tanzebene“ begeisterte über 800 Zuschauer mit „Bella und das Biest“

    Die Nacht war gekommen. Foto: Hannelore Nowacki


    LAMPERTHEIM – „Bella und das Biest“ ist eine Geschichte in zwei Akten mit fünf Szenen voller Emotionen, die im Tanz ihren Ausdruck finden – zauberhaft und wunderschön inszeniert und choreografiert. Die Magie von Licht, Kulisse und Kostümen ließ die Zuschauer in der Hans-Pfeiffer-Halle für mehr als zwei Stunden in geheimnisvolle Welten eintauchen. Nebel wallen über die Bühne, voller Dramatik betritt das Biest die Szenerie. Am Schluss hat die Liebe gewonnen, ein Happy End für die gütige Bella und ihren verwandelten Prinzen. Die Tanzschule hatte für ihre beiden Vorführungen zwei Besetzungspläne, einen für Samstag und einen für Sonntag. Mehr als 800 Zuschauer verfolgten am frühen Samstagabend das spannende Bühnengeschehen mit rund zweihundert mitwirkenden Tanzschülern, die entzückenden kleinsten und die erwachsenen Tänzer, die Mädchen und die Jungen, die bewiesen, dass auch die männliche Jugend Spaß am Tanzhobby hat und zu bejubelten Meisterleistungen fähig ist. Tanzschulinhaberin Michaela Zloic trat zur Begrüßung vor den Bühnenvorhang, dankte Eltern und Großeltern, die es den Kindern ermöglichen, „ein so tolles Hobby zu haben“. Ein großes Lob richtete sie an ihre Tanzschüler, die bei den zeitintensiven Proben immer da gewesen seien und gar nicht „herumgezickt“ hätten. „Es macht mir selber einen Riesenspaß, mit euch ein solches Riesenprojekt auf die Beine zu stellen“. Inspiriert war das Tanzstück vom bekannten Musical „Die Schöne und das Biest“. Im November 2011 wurde das Stück zum ersten Mal aufgeführt. Tänzerinnen, die als Kind mit dem Tanzen begonnen hätten, seien als Erwachsene dabei geblieben, freute sich Zloic. Starke Rhythmen und schwungvolle Melodien, rasante und gefühlvolle Passagen, setzten die Mitwirkenden eindrucksvoll um, märchenhaft die Kostüme. Elegant schwebten die Ballerinen über die Bühne, zackig im Rhythmus war der Hip-Hop. Die erste Szene zeigte das Leben im Dorf mit Bauernmädchen und Bauernjungs, die Nacht kam und Schneeflocken tanzten, ein Schneesturm brach aus. Bei der Schlossverwandlung in der zweiten Szene trat die Bettlerin auf, kleine und große Rosen, kleine Feen und große Feen bezauberten das Publikum. Leuchter und Uhren, Teekanne und Teetassen und tanzende Leuchter waren verwandelt, die Uhren tickten eindringlich, das Biest erschien und verschwand wieder im Nebel. Nach der halbstündigen Pause füllte sich die Halle wieder und fieberte dem Schluss entgegen. Hannelore Nowacki

     

    Kleine Schneeflocken wirbelten über die Bühne. Foto: Hannelore Nowacki


     

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