Feldhofen’sche Apotheke spendierte Spenden und Gewinn zum 150-jährigen Jubiläum
DLRG, Feuerwehr und Diakoniestation teilen sich 1.000 Euro
Foto: Hannelore Nowacki
LAMPERTHEIM – Ein Glückstag war es für den DLRG-Ortsverband, die Freiwillige Feuerwehr Lampertheim und die Diakoniestation, deren VertreternApothekerin Christine Feldhofen-Heider am Dienstagnachmittag einen Spendenscheck überreichte. Wie die 1.000-Euro-Spende unter diesen drei Institutionen aufgeteilt werden sollte, hatten 460 Kunden im Rahmen einer Gewinnaktion zum 150-jährigen Jubiläum der Feldhofen’schen Apotheke inder Kaiserstraße 32 entschieden.Auf den Cent genau ausgerechnet ergaben sich durch die Stimmabgabe von 186 Kunden für die Diakoniestation 404,30 Euro, für die Freiwillige Feuerwehr hatten sich 146 Kunden ausgesprochen, was exakt 317,40 Euro machte. Die Deutsche Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) wählten 128 Kunden, was die Spende in Höhe von 278,30 Euro ergab. Die Freude war allseits groß. Jedoch konnte der ausgeloste glückliche Hauptgewinner der Aktion aus Datenschutzgründen nicht genannt werden, der nun mit 500 Euro ein Wellnesswochenende in der Pfalz genießen darf. Vom DLRG-Vorstand dankte Britta Haczkiewicz für die Spende, die in die Vereinsarbeit einfließen werde, wahrscheinlich in die Jugendarbeit oder für ein Boot der ehrenamtlichen Wasserretter. Ehemann Peter freute sich ebenfalls, auch er ist ehrenamtlich im Rettungsdienst tätig. Sohn Jakob ist im Jugend-Einsatzteam engagiert und will nach den Sommerferien die Prüfung zum Junior-Retter machen. Dann darf der 11-Jährige sogar Personen mit bis zu 75 Kilogramm Körpergewicht aus dem Wasser retten und sei auch dazu verpflichtet, betonte der stolze Vater. Ralf Klotzbach, Erster Vorsitzender des Feuerwehrvereins Lampertheim Mitte, berichtete, dass die Feuerwehr das Geld in ihr kleinstes Vier-Mann-Boot investieren werde, ein neuerAußenbordmotor sei nach 25 Jahren nötig. Nadine Landgraf, stellvertretende Pflegedienstleiterin, und Uta Herwig, Geschäftsführerin der Diakoniestation (rechts), sehen die Spende in der Tagesbetreuung „Meine Zeit“ gut aufgehoben. Viele Ehrenamtliche seien dort tätig, die mit den Demenzkranken zum Beispiel Spiele machen. Im angeregten Gespräch mit den Rettern und Helfern hörte Apothekerin Feldhofen-Heider (Mitte), was sie antreibt und was sie bei ihrer Arbeit erleben. Hannelore Nowacki