
LAMPERTHEIM – Mit dem Projekt „Sitzend für die Vielfalt – Kein Platz für Ausgrenzung“ setzt die Partnerschaft für Demokratie Lampertheim gemeinsam mit Kooperationspartner ein sichtbares Zeichen für demokratische Werte, Vielfalt und ein respektvolles Miteinander. Organisiert wird das Projekt von Janine Klingler, die bei der Regionalen Diakonie Südhessen im Rahmen der Koordinierungs- und Fachstelle die Projekte umsetzt. Die Idee für die Kampagne stammt von Mitgliedern der Lebenshilfe Lampertheim und Ried e.V. und zeigt, wie aus zivilgesellschaftlichen Impulsen konkrete Demokratiearbeit entsteht.
Die nunmehr dritte Bank des Projekts wurde am 24. September in enger Kooperation mit dem TV Lampertheim auf dessen Vereinsgelände aufgestellt. Das Timing könnte nicht besser sein, denn die Fußballabteilung des TV Lampertheim feiert im Oktober ihr stolzes 75-jähriges Jubiläum. An der aktiven Aufstellung vor Ort wirkten neben Janine Klingler (Regionale Diakonie Südhessen) auch Jürgen Hofmann (Leiter der Fußballabteilung des TV Lampertheim), Laura Klingler (Trainerin der inklusiven Fußballmannschaft) sowie Jens Klingler (Lebenshilfe Lampertheim und Ried e.V.) mit. Gemeinsam setzten sie ein weithin sichtbares Zeichen für Inklusion und Gemeinschaft.
Hintergrund zum Projekt
Das Projekt gewinnt im Lampertheimer Vereins- und Stadtgebiet an Sichtbarkeit: Vor der Station beim TV Lampertheim wurden bereits Bänke bei der SG Hüttenfeld und im Vogelpark aufgestellt. Bis Dezember 2026 entstehen insgesamt acht bis zehn dieser Bänke mit Botschaften wie „Kein Platz für Rassismus“, „Kein Platz für Hass“ oder „Kein Platz für Diskriminierung“. Gefertigt werden sie von der inklusiven DeinWerk gGmbH, die auch die Partner-Logos aufbringt. Um die Nachhaltigkeit zu sichern, übernehmen die beteiligten Vereine und Initiativen eine Patenschaft und pflegen die Bänke vor Ort. Ermöglicht wird die Aktion durch eine Förderung im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ des Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie des Landesprogramms „Hessen – aktiv für Demokratie und gegen Extremismus“. Die Stadt Lampertheim hat über das Bundesprogramm die Partnerschaft für Demokratie ins Leben gerufen. Die Regionale Diakonie Südhessen übernimmt als Koordinierungs- und Fachstelle die inhaltliche Ausgestaltung und ist Projektträger. zg
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