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  • So., 11. März 2018, 19:41 Uhr
    Stadt Lampertheim sagte Danke mit einem kurzweiligen Programm zum Anerkennungsabend

    „Ehrenamt- Es lohnt sich“

    Anna Telbukh, auch bekannt aus der RTL-Show „Das Supertalent“, zauberte mit Sand immer wieder neue Bilder, die schwerelos ineinander übergingen. Fotos: Eva Wiegand
    LAMPERTHEIM – Sie schützen die Lebensräume seltener Tierarten, kümmern sich um alte, kranke und sterbende Menschen, sind in den verschiedensten Vereinen und Organisationen aktiv und übernehmen Patenschaften für Bäume, Spielplätze und vieles mehr: die Ehrenamtlichen in Lampertheim, die die Spargelstadt um einiges lebens- und liebenswerter machen. Häufig laufen diese wertvollen Tätigkeiten hinter den Kulissen ab, doch selbstverständlich ist das unentgeltliche Wirken keinesfalls. Deshalb ist es bereits eine schöne Tradition geworden, den ehrenamtlich Engagierten öffentlich Danke zu sagen und deren unermüdliche Arbeit im Rahmen des Anerkennungsabend zu würdigen. Die Stadt Lampertheim hatte am vergangenen Samstagabend bereits zum achten Mal rund 850 Ehrenamtliche in die Hans-Pfeiffer-Halle eingeladen und sagte all denen Danke, die sich in Vereinen, Selbsthilfegruppen, städtischen Gremien, in der Bürgerstiftung, im Seniorenbeirat, in Bürgerinitiativen sowie in vielen weiteren Organisationen und in vielfältigster Weise mit Herzblut einbringen. „Für ihr Engagement gibt es eine Vielzahl von Namen. Sie sind heute hier, weil uns ihr Ehrenamt bekannt ist und weil sie ein Vorbild sind“, eröffnete Bürgermeister Gottfried Störmer den kurzweiligen Abend. Rund 800 Gäste waren der Einladung der Stadt gefolgt, „und das sind bei Weitem noch nicht alle Ehrenamtlichen“, betonte der Bürgermeister. Denn Lampertheim habe sich als Hauptstadt des Ehrenamts beim Freiwilligentag in der Metropolregion Rhein-Neckar bereits einen Namen gemacht, „und ich hoffe das schaffen wir wieder beim nächsten Freiwilligentag am 15. September 2018.“ Schließlich brachte der Bürgermeister auch eine wissenschaftliche Erkenntnis ins Spiel: ein Ehrenamt wirke sich auf die allgemeine Zufriedenheit aus. „Am glücklichsten sind Menschen wie sie, die sich gemeinnützig engagieren und ihre Zeit sinnvoll nutzen“, zog Störmer sein Fazit und rief die Ehrenamtlichen dazu auf, anderen von ihrer Freude zu berichten. „Tragen sie ihre Erfahrungen in die Welt und lassen sie andere an ihren Eindrücken teilhaben“, schloss der Bürgermeister seine Ansprache. Schließlich konnten sich die geladenen Gäste zurücklehnen und genießen. Mit einer beeindruckenden Live-Performance, begleitet von Musik und Licht, ließ Anna Telbukh immer wieder verändernde Bilder aus feinem Sand auf einer beleuchteten Glasplatt entstehen. Mit ihren Händen zauberte die Sandmalkünstlerin fantasievolle Geschichten, die gefilmt und auf große Leinwände projiziert wurden, und entführte das Lampertheimer Publikum auf eine Reise um die Welt. Dabei machte sie Station auf allen Kontinenten, malte unter anderem ägyptische Pyramiden, die Oper von Sydney und den Eiffelturm und beendete die Weltreise nach einem rund einstündigen Streifzug in der Spargelstadt, begleitet vom Lampertheimer Spargellied. Am Ende ihrer Show malte Anna Telbukh das Wappen von Lampertheim, flankiert von der Spargelkönigin und Spargelstangen und schickte eine letzte, in Sand geschriebene Botschaft an das Publikum: „Vielen Dank für ihr Engagement“. Nach der gelungenen Vorstellung waren die Gäste zum krönenden Abschluss zu einem Umtrunk mit Imbiss und netten Gesprächen eingeladen. Eva Wiegand
    Bürgermeister Gottfried Störmer bedankte sich persönlich bei den Ehrenamtlichen und würdigte deren unermüdlichen Einsatz am Anerkennungsabend.















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