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  • Do., 04. November 2021, 08:46 Uhr
    JUGENDRAT: Bei konstituierender Sitzung Tamara Menger zur Vorsitzenden gewählt

    Ehrenamt für die Interessen der Jugend 

    Der fünfköpfige Jugendrat der Gemeinde Groß-Rohrheim hat sich konstituiert. Im Bild sind (von links): Maila Rittler (15 Jahre), Tamara Menger (14 Jahre), Julia Jährling (15 Jahre) und Justus Olf (13 Jahre), Anton Keil fehlte. Foto: Hannelore Nowacki


    GROSS-ROHRHEIM – Alle zwei Jahre wählen die Jugendlichen in Groß-Rohrheim den Jugendrat als ihre Interessenvertretung. In der konstituierenden Sitzung der neu gewählten Jugendvertretung wählten die Mitglieder Tamara Menger zur Vorsitzenden,  Maila Rittler und Julia Jährling zu stellvertretenden Vorsitzenden sowie Justus Olf als Schriftführer, Anton Keil ist Beisitzer. Jetzt kann die Arbeit losgehen. In der Jugendversammlung am 30. September waren sieben Jugendliche anwesend, die den Jugendrat wählten. Angeschrieben hatte die Gemeinde Groß-Rohrheim über 300 Kinder und Jugendliche im Alter ab 12 Jahren. Zur Sitzung am Donnerstag vor einer Woche im Saal des Rathauses hatte der Vorsitzende der Gemeindevertretung Torsten Henzel eingeladen, der die Wahl leitete und anschließend die Sitzung weiterführte, weil die jungen Leute es so wollten. Die 14-jährige Tamara Menger war aus dem Kreis des Jugendrats wegen ihrer Erfahrung vorgeschlagen worden, nachdem sie dem Gremium bereits seit zwei Jahren angehörte. Auch Anton Keil ist kein Neuling. „Ihr seid gewählt“, fasste Henzel die Sachlage zusammen und wies darauf hin, dass es eine Geschäftsordnung über den Aufbau, die Abstimmungen und die Aufgaben des Jugendrates gebe. Die Aufgaben erklärte Henzel in einem kleinen Vortrag: „Der Jugendrat vertritt die Interessen der Jugend und Kinder und berät die Gremien der Gemeinde Groß-Rohrheim, er hat das Recht vom Bürgermeister und der Gemeindevertretung gehört zu werden und hat ein Vorschlagsrecht in allen Angelegenheiten, die die Jugend betreffen. Ihr werdet zu allen Sitzungen des Sport-, Kultur und Jugendausschusses eingeladen“. Bei Anwesenheit von vier Mitgliedern sei der Jugendrat beschlussfähig. Ein Sitzungsgeld als Aufwandsentschädigung für dieses Ehrenamt gebe es auch, damit werde das Engagement honoriert, betonte Henzel. Hauptamtsleiter Klaus Menger teilte den Mitgliedern des Jugendrats mit, dass ihre Eltern ihr schriftliches Einverständnis für die Veröffentlichung von Fotos geben müssten. Für die Überweisung der Aufwandsentschädigung am Ende jedes Quartals brauche er die Kontoverbindung. Bürgermeister Rainer Bersch erläuterte anhand einer Bildpräsentation das Umfeld, in dem sich der Jugendrat bewegen wird, angefangen von der Gemeindevertretung als höchstem Organ und dem Bürgermeister an der Spitze der Verwaltung, mit ihren Aufgaben und welche Wahlperioden gelten. Der Jugendrat ist beim Ausschuss für Sport-, Kultur- und Jugendfragen angesiedelt. Um sich in Ruhe mit den vielen neuen Informationen beschäftigen zu können, erhält jedes Jugendratmitglied ein Exemplar der Präsentation. Für Fragen stehen der Bürgermeister und der Vorsitzende der Gemeindevertretung zur Verfügung. Der Jugendrat sei wichtig, erklärte Bersch, weil Gemeindevertretung und Gemeindevorstand für die Jugend mit entscheiden, sie müssten daher wissen, was die Jugend möchte. Bersch kündigte an, nach Möglichkeit zu den Sitzungen zu kommen. An der Sitzung nahmen auch der 1. Beigeordnete Peter Heß sowie die Beigeordneten Dr. Bernd Löwenhaupt und Frank Meister teil. Hannelore Nowacki 

     

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