Do., 30. Juni 2016, 09:28 Uhr
Wolfgang Zeißner bei Mitgliederversammlung der Hospiz-Initiative im Ried als Vorsitzender bestätigt
Ehrenamtlich an der Seite bedürftiger Menschen
BÜRSTADT – In der Mitgliederversammlung der Hospiz-Inititative berichtete die Koordinatorin der Initiative, Gabriele Weiß-Szpera, von der Arbeit der ehrenamtlichen Hospizbegleiter. Die derzeit 27 Frauen und Männer leisteten bei der Begleitung schwerkranker und sterbender Menschen und den Angehörigen 600 Stunden ehrenamtliche Arbeit.
Dazu addieren sich noch 150 Stunden in der Trauerarbeit. Zusammen mit den Fortbildungen für ein qualifiziertes Engagement in der Hospiz-Arbeit und den Gruppentreffen, die für die kollegiale Supervision genutzt werden, kommt da ein weiterer Aufwand von 650 Stunden dazu.
Die gewählten Mitglieder des Vorstandes kommen bei der Organisation der Aufgaben der Initiative auf einen geleisteten Einsatz von 440 Stunden.
Insgesamt addiert sich das auf ehrenamtlich erbrachte 1840 Stunden im Dienste von bedürftigen Menschen.
Der später auch wiedergewählte Vorsitzende Wolfgang Zeißner berichtete von der Vorstandsarbeit auf den verschiedenen Ebenen im Kreis Bergstraße bei der Hospizstiftung Bergstrasse, der Hospiz-Arbeitsgemeinschaft der evangelischen Kirche in Hessen und Nassau und der Organisation von Vorträgen im Berichtsjahr. Wichtig ist der Initiative der Kontakt mit den Menschen bei Veranstaltungen um über die Hospiz-Arbeit zu informieren.
Schatzmeister Hans-Jürgen Brems berichtete von einer ausgeglichenen Finanzsituation – Priska Winkler und Clemens Merz bescheinigten daraufhin eine nicht zu beanstandende Kassenführung. So wurde dem Antrag auf Entlastung des Vorstandes einstimmig zugestimmt.
Bei den sich anschließenden Wahlen wurde auch der stellvertretende Vorsitzende Manfred Hartmann und die Beisitzerinnen Carla Schmitt, Elfi Hofmann und Silke Mähl-Kukutschka im Amt bestätigt. Die Kassenprüfer bleiben ebenfalls weiter im Amt.
Dem aus der aktiven Vorstandsarbeit ausscheidenden langjährigen Mitglied im Vorstand der Hospiz-Initiative im Ried, Dr. Alfred Leiling, dankte der Vorsitzende Wolfgang Zeißner für das engagierte Mittun in den letzten Jahren.
Dr. Leiling ist es maßgeblich zu verdanken dass der Gedanke einer palliativen Versorgung im Ried der Bevölkerung nahe gebracht wurde. Er hat der Diskussion für eine aktive Sterbehilfe immer wieder die Palliativmedizin und hier insbesondere eine gute schmerztherapeutische Versorgung der bedürftigen Menschen entgegengesetzt.
Die Hospiz-Inititiative im Ried freut sich, dass er mit Frau Elfi Hofmann eine engagierte und qualifizierte Ärztin als Nachfolgerin in diesen Fragen in die Hospizarbeit eingeführt hat. zg