DRK LAMPERTHEIM: Mitgliederversammlung mit Rückblick, Ausblick und Beschluss über neue Satzung
Ehrungen für langjährige aktive Mitarbeit im Mittelpunkt
Der DRK Ortsverein Lampertheim ehrte Mitglieder für langjährige aktive Mitarbeit: Thomas Peppler (Ortsvereinsvorsitzender), Christian Schmidt (Bereitschaftsleiter), Julian Dicker (5 Jahre), Bernd Kraus (30 Jahre), Thomas Götz (40 Jahre), Felix Kusicka (stv. Vorsitzender Kreisverband; hintere Reihe von links nach rechts), Janis Steffan (15 Jahre; vorne). Foto: oh
LAMPERTHEIM – Am 14. Dezember fand im Technischen Zentrum, in den Räumen des Deutschen Roten Kreuz, die Mitgliederversammlung des DRK Ortsverein Lampertheim e.V. statt. Zu der Veranstaltung konnte der Vorsitzende Thomas Peppler neben zahlreichen Vereinsmitgliedern auch Gäste des Kreisvorstand des DRK Kreisverbands Bergstraße, den stellvertretenden Kreisvorsitzenden Felix Kusicka, Vertreter des Magistrats der Stadt Lampertheim, den Ersten Stadtrat Marius Schmidt sowie Alexander Scholl von der CDU und Gottlieb Ohl von der FDP begrüßen. In seiner Begrüßung dankte Peppler den Gästen für das Interesse an der Veranstaltung und der Arbeit des DRK Lampertheim. Ganz besonders dankte er für die Unterstützung des DRK in den verschiedenen kommunalen Gremien und der Verwaltung der Stadt Lampertheim. Der erste Stadtrat hob in seinen Grußworten, die er für alle politischen Mandatsträger überbrache, auf die Bedeutung des DRK als Hilfsorganisation im allgemeinen, aber auch im besonderen auf die Unterstützung der Bevölkerung durch das DRK in Lampertheim bei verschiedensten Anlässen hin. Er dankte den Aktiven des DRK Lampertheim für ihren Einsatz.
Die Ehrungen für langjährige aktive Mitarbeit im DRK wurde gemeinsam vom Ortsvereinsvorsitzenden Peppler und dem stellvertretenden Kreisvorsitzenden Kusicka vorgenommen. Es konnten an diesem Abend geehrt werden: Julian Dicker (5 Jahre), Janis Steffan (15 Jahre), Bernd Kraus (30 Jahre), Thomas Götz (40 Jahre). Neben den Urkunden wurden die Geehrten mit einem Präsent des Ortsvereins bedacht. Aus verschiedenen persönlichen Gründen konnten folgende Aktiven nicht anwesend sein, verdienen aber auch die Erwähnung der langjährigen Mitarbeit: Anja Dürr (5 Jahre), Dennis Dürr (5 Jahre) und Lars Stutzkeitz (15 Jahre) – dies Ehrungen werde in entsprechendem Rahmen nachgeholt werden. Der stellvertretende Kreisvorsitzende Kusicka nutzte die Gelegenheit um sich im Namen des DRK Kreisverband Bergstraße für die Arbeit des Ortsvereins zu bedanken. Dabei hob er hervor, dass sich das DRK bemüht in jeder Kommune des Kreises Präsenz zu zeigen. Er sicherte dem Ortsverein Lampertheim die Unterstützung des Kreisverbands für kommende Projekte zu.
Peppler ließ in seinem Bericht die Arbeit des Vorstands im Jahr 2021 Revue passieren und wies noch einmal auf die Einschnitte durch die Corona-Pandemie hin. Gleichzeitig zeigt er sich erfreut, dass trotz Einschränkungen die Kleidersammlungen und Blutspendeaktionen durchgeführt werden konnten. Die beiden Kleidersammlungen werden kontinuierlich durch das DRK Lampertheim durchgeführt. Trotz großen zeitlichen Aufwands möchte man auch in Zukunft an diesen Aktionen festhalten. Die Blutspendeaktionen konnten wegen der Vorgaben und Einschränkungen im Rahmen der Pandemiebekämpfung nicht mehr in der DRK Unterkunft durchgeführt werden. Hier bedankte sich Peppler bei den Verantwortlichen, die Hallen für die Termine zur Verfügung gestellt haben – es wurden Blutspendetermine in der Hans-Pfeiffer-Halle und der Siedlerhalle durchgeführt. Inzwischen hat sich eine vorbildliche Zusammenarbeit mit dem Lessing-Gymnasium ergeben und die Termine werden in der Altrheinhalle durchgeführt. Peppler bedankte sich hierfür beim Kreis Bergstraße, der Schulleitung und dem Hausmeisterteam des Lessing-Gymnasiums.
In seinem Tätigkeitsbericht der Sanitätsbereitschaft wies auch Bereitschaftsleiter Christian Schmidt auf die Pandemiebedingten Einschränkungen hin. Es konnten nur ganz wenige Dienstabende in Präsenz durchgeführt werden, aber man konnte den Kontakt durch Videokonferenzen aufrecht halten und einige theoretischen Ausbildungsthemen konnten in diesem Format abgedeckt werden. Erfreut zeigte sich Schmidt, dass die Zahl der Aktiven nach der Pandemie -sofern man jetzt schon davon sprechen kann- nahezu die gleiche wie davor ist. Er listete die Aktivitäten auf, viele davon bezogen sich auf Corona-Test-Begleitungen in Schulen oder für Vereine. Ein Lampertheimer Maschinenbauunternehmen testet wöchentlich seine Mitarbeiter*innen und lässt diese Testaktionen durch das DRK Lampertheim begleiten. Sowohl Schmidt als auch Peppler hoben das professionelle Vorgehen der Firma in der Testdurchführung hervor und bedankten sich für das Vertrauen, welches die Firma in das DRK Lampertheim setzt. Weiter wies Schmidt darauf hin, dass die Arbeit der Aktiven des DRK Lampertheim nicht an den Stadtgrenzen haltmacht – Aktive des DRK Lampertheim haben die Katastropheneinheiten beim Hochwassereinsatz im Ahrtal unterstützt. Ein besonderer Dank des Bereitschaftsleiters ging an die Kameradinnen und Kameraden des DRK Bürstadt – seit einiger Zeit bilden die beiden Ortsvereine Lampertheim und Bürstadt eine Ausbildungsgemeinschaft bei den Dienstabenden und unterstützen sich gegenseitig bei Sanitätsdiensten und Einsätzen.
Nachdem das, für die Finanzen des DRK Lampertheim zuständige, Vorstandsmitglied Heike Siemund, über den fast ausgeglichenen Haushalt 2021 berichtet hatte – die Einbußen im Bereich der Erstattung für Sanitätsdienste konnten durch Spenden nahezu ausgeglichen werden – stand der Bericht der Kassenprüfer an. Den Kassenprüfbericht trug Janis Steffan vor, er bescheinigte eine zweckgebundene und sparsame Kassenführung und empfahl der Versammlung die Entlastung des Vorstands. Bei der anschließenden Abstimmung folgten die anwesenden Mitglieder diesem Vorschlag einstimmig. Ebenso einstimmig wurde der von Heike Siemund vorgetragene Haushalt für das Folgejahr von den Mitgliedern angenommen.
Ein weiterer Tagesordnungspunkt war die Beschlussfassung einer neuen Satzung. Hierzu führte der Vorsitzende aus, dass auf Grund Vorgaben der übergeordneten Gremien des DRK -beschlossen auf Bundeseben durch das DRK Präsidium- alle nachgeordneten DRK-Gliederungen Satzungen gemäß einer Vorgabe des DRK-Präsidiums umsetzen müssen. Der Vorstand des DRK Lampertheim hat diese, für Ortsvereine vorgegebene, Satzung mit der gültigen Satzung verglichen und konnte in keiner Passage einen Nachteil für den Ortsverein erkennen. Aus diesem Grund hat der Vorstand den Mitgliedern die Annahme der Satzung empfohlen. Der Satzungstext war den Mitgliedern vorher bekannt und nach einer kurzen Aussprache wurde die Satzung zur Abstimmung gestellt – die Annahme der neuen Satzung erfolge ohne Gegenstimme oder Enthaltung.
Abschließend berichtet der Vorsitzende Peppler über Aktivitäten zur neuen Belebung des JugendRotKreuz (JRK). Da hier die aktive Arbeit in der Pandemiezeit zum Erliegen gekommen ist, bemühen sich die Verantwortlichen des DRK Lampertheim dem JRK neues Leben einzuhauchen. Auf Initiative einiger Aktiven der Bereitschaft wurde Kontakt zu den Lampertheimer Schulen, die einen Schul-Sanitätsdienst unterhalten, aufgenommen. Einem ersten schriftlichen Austausch sind inzwischen auch schon persönliche Treffen gefolgt. Sowohl die Alfred-Delp-Schule, als auch das Lessing-Gymnasium, haben Interesse an einer intensiveren Zusammenarbeit bezeugt. Für Peppler ist dies ein Hoffnungsschimmer am Horizont um in Zukunft die Aktivitäten des JRK in Lampertheim mit neuem, jungem Leben zu erfüllen. Er sagte den Verantwortlichen die volle Unterstützung des Vorstands zu.
Nachdem es keine Anträge an die Versammlung gab und auch keine Wortmeldungen mehr vorlagen, beendete der Vorsitzende die Veranstaltung mit einem herzlichen Dank an die Aktiven für die geleistete Arbeit, an die kommunalen Mandatsträger für die Unterstützung und an die Presse für die immer wohlwollende und unterstützende Berichterstattung über die Aktivitäten des DRK Lampertheim. zg