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    INKLUSIONSCAFÈ: Gelungene Premiere in der Zehntscheune Lampertheim

    Ein schöner und barrierefreier Ort für Gespräche

    Freuen sich über den gelungenen Start des Inklusionscafés in Lampertheim: Der Vorsitzende des Behindertenbeirates Jochen Halbauer, der Erste Stadtrat Marius Schmidt, die Projektverantwortliche der Stiftung Nieder-Ramstädter Diakonie Nina Wurzrainer sowie Silvie Freudenberger vom Familienzentrum. Foto: Benjamin Kloos


    LAMPERTHEIM – Strahlender Sonnenschein bescherte dem Inklusionscafé in der Zehntscheune Lampertheim am Freitag wettertechnisch einen gelungenen Start, und auch das Interesse der Menschen aus Lampertheim und der gesamten Region sorgte dafür, dass bei den Verantwortlichen der Stiftung Nieder-Ramstädter Diakonie, der Stadt Lampertheim sowie dem Behindertenbeirat beste Stimmung herrschte. 

    „Die Nieder-Ramstädter Diakonie hatte die Idee, ein Café für alle Menschen zu öffnen, seien es Männer oder Frauen, jüngere oder ältere Menschen, mit Migrationshintergrund oder ohne sowie mit oder ohne Behinderung”, erläuterte die Projektverantwortliche Nina Wurzrainer. Auf die Besucher warteten selbst gebacken Kuchen, darunter auch eine vegan sowie eine glutenfreie Auswahl sowie Getränke – und dies für sehr erschwingliche Preise, um auch hier niemanden auszuschließen. Die Besucher hatten die Wahl zwischen Sitzplätzen im Innen der Zehntscheune oder in deren schönem Hof. Der Zugang zum Inklusionscafé ist barrierefrei, zudem ist eine Rollstuhltoilette vor Ort vorhanden – und selbstverständlich gelten auch hier die 3G-Regelen, die durch den Behindertenbeirat kontrolliert wurden.

    „Wir haben auch ein Wohnheim in Lampertheim, dessen Team uns hier vor Ort aktiv unterstützt. Das Inklusionscafé soll vor allem eine Begegnungsstätte sein. Wir planen für die Zukunft auch Vorträge zu verschiedenen Themen, aber zunächst soll es ein offenes Angebot für alle sein”, so Nina Wurzrainer weiter. „Eigentlich sollte das Café bereits 2020 starten, wir sind jetzt dafür um so glücklicher, dass es jetzt geklappt hat und dass die Premiere so gut besucht ist.” 

    Die Lebenshilfe, die Stadt Lampertheim, der Behindertenbeirat sind hier ebenso aktiv wie das Familienzentrum, welches die Kinderbetreuung übernimmt. Ein Dank geht auch an die Jugendförderung, die ihre Räume in der Zehntscheune für das Inklusionscafé zur Verfügung stellt.

    Der Erste Stadtrat Marius Schmidt richtete seinen „herzlichen Dank aus. Im Januar 2020 kam es zum ersten Kontakt mit der Nieder-Ramstädter Diakonie. Es sollte ein Begegnungsort entstehen, der auch den Bewohnern im Falterweg die Möglichkeit geben soll, sich stärker an der Gesellschaft zu beteiligen. Es ist ein schöner Ort für Gespräche entstanden, wir freuen uns sehr über diesen gelungen Start.”

    Das Inklusionscafé findet an jedem ersten Freitag im Monat statt, der nächste Termin ist am 1. Oktober von 15 bis 17 Uhr. Benjamin Kloos

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