Di., 02. Mai 2023, 11:18 Uhr
TAG DER OFFENEN TÜR: Kanu-Club Lampertheim 1952 e.V. öffnete in Kooperation mit der Lebenshilfe e.V. und der Inklusiven Kita Schwalbennest seine Tore
Ein sonniger und sportlicher Tag im Zeichen der Inklusion
LAMPERTHEIM – Der Kanu-Club Lampertheim 1952 e.V. öffnete am 1. Mai im Rahmen eines Tags der offenen Tür seine Tore für alle Sportbegeisterten. In Kooperation mit der Lebenshilfe e.V. und der Inklusive Kita Schwalbennest wurde den Besuchern einiges geboten. Strahlender Sonnenschein, eine tolle Atmosphäre und ein abwechslungsreiches Programm lockten viele Besucherinnen und Besucher in die Saarstraße.
Bürgermeister Gottfried Störmer ließ es sich trotz seines Urlaubs nicht nehmen, den Kanu-Club zu beehren und ein paar anerkennende Worte an den Verein zu richten. Der Erste Stadtrat Marius Schmidt besuchte zusammen mit der Landtagsabgeordneten Karin Hartmann den Tag der offenen Tür, um sich die bisher erreichten Ziele zur Integration und Inklusion von Menschen mit Einschränkungen, sei es körperlich oder sozial, zeigen zu lassen. Besonderes Interesse galt der Vorführung der Lebenshilfe e.V., bei dem man mit dem Rollstuhl einen Parcours absolvieren durfte oder mit einem entsprechenden Anzug und eingeschränkter Sehfähigkeit die Beeinträchtigung eines 80-jährigen nachempfinden konnte.
Auch der Kanu-Club präsentierte seine Angebote: Neben dem klassischen Kanufahren wurde in diesem Jahr auch Yoga und Kickboxen angeboten. Das Kampfsportteam rund um den Kickboxer Alexander Busse zeigte, was in einem speziellen Training abgefordert wird. Neben der richtigen Technik sind Disziplin, Ehrgeiz und ein respektvoller Umgang miteinander von großer Bedeutung. Das Training beginnt bereits im Alter von fünf Jahren und es gibt keine Altersgrenze.
Des Weiteren wurde auch das Thema Selbstverteidigung durch einen neuen Kurs speziell für Kinder und Frauen aufgegriffen. Der Kinderkurs findet am 7. Mai statt und Anmeldungen können an info@alexanderbusse.de erfolgen.
Auch auf dem Wasser ging es sportlich zu. Es wurde kräftig im Kajak und auf dem Standup-Board gepaddelt. Um an diesem Training teilzunehmen, wird das Seepferdchen-Abzeichen empfohlen. Die Trainingszeiten für Anfänger können per E-Mail unter vorstand@kc-lampertheim.de erfragt werden.
Ein besonderes Highlight war in diesem Jahr die Übergabe des Fördertopfs aus dem EWR-Crowdfunding. Die gesammelten 5.000 Euro wurden vom EWR aufgestockt und der Kanu-Club konnte sich somit einen lang gehegten Wunsch erfüllen - ein Katamaran-Trainerboot. Damit kann die Sicherheit auf dem Wasser deutlich verbessert werden. „Wir freuen uns sehr, dass es uns gemeinsam mit der Stadt Lampertheim und dem Kanu-Club Lampertheim 1952 e.V. gelungen ist, in kürzester Zeit insgesamt 5.300 Euro für das inklusive Kanuteam zu sammeln. Mit seinem integrativen Ansatz und zahlreichen Unterstützerinnen und Unterstützern steht dieses Projekt sinnbildlich für eine gelungene Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft, Politik und der Vereinslandschaft auf regionaler Ebene“, bedankte sich EWR-Vertreter Leon Giegerich bei Stadtbürgermeister Gottfried Störmer und dem 1. Vorsitzenden des Kanu-Clubs, Manfred Oettrich. Bereits im ersten Jahr der EWR-Crowd konnten mehr als 126.000 Euro eingesammelt und 29 Projekte von Vereinen und sozialen Einrichtungen im EWR-Versorgungsgebiet erfolgreich realisiert werden.
Da beim Kanu-Club das Thema Inklusion und Integration wichtig ist, wird seit einigen Jahren eine Kooperation mit der Lebenshilfe Lampertheim gepflegt. Den Kaffee- und Kuchenverkauf übernahmen die Eltern der Kindertagesstätte Schwalbennest und konnten so die Kassen für die Anschaffung von neuen Spielgeräten füllen.
Der Kanu-Club bedankt sich bei allen Besucherinnen und Besuchern und hofft, dass viele neue Sportbegeisterte für die Angebote begeistert werden konnten. Weitere Informationen zu den Angeboten sind auf der Internetseite des Vereins zu finden. zg