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  • Do., 25. Oktober 2018, 23:52 Uhr
    Michael Roth, Staatsminister für Europa im Auswärtigen Amt, unterstützt Landtagskandidatur von Marius Schmidt

    „Ein starkes Hessen braucht eine SPD-geprägte Politik”

    SPD-Landtagskandidat Marius Schmidt (Mitte) freut sich gemeinsam mit Lampertheims SPD-Vorsitzenden Jens Klingler (r.) über die Unterstützung durch Michael Roth, Staatsminister für Europa im Auswärtigen Amt (l.). Foto: Benjamin Kloos


    LAMPERTHEIM – Am Sonntag wählt Hessen einen neuen Landtag. Dabei geht es um die Zukunft des Landes und wer die Region in Wiesbaden vertreten wird. Diese Funktion würde in den kommenden Jahren gerne Marius Schmidt, Landtagskandidat der SPD, ausführen: „Es ist wichtig, dass Lampertheim im Landtag direkt vertreten ist. Denn in den kommenden Jahren stehen – auch in Biblis und Bürstadt – viele Großprojekte an, für die wir die Unterstützung des Landes brauchen.” Neben dem Land bedarf es zur Erreichung der Ziele, für die Marius Schmidt in seinem Wahlkampf engagiert eingetreten ist und die er künftig in Wiesbaden umsetzen möchte, weiterer Netzwerke. Daher freute sich Marius Schmidt, gemeinsam mit dem Lampertheimer SPD-Vorsitzenden und Ersten Stadtrat Jens Klingler am Donnerstag Michael Roth, Staatsminister für Europa im Auswärtigen Amt, in seiner Heimatstadt begrüßen zu dürfen. „Es ist eine große Ehre, dass Michael Roth heute als Unterstützung für meinen Wahlkampf nach Lampertheim gekommen ist. Er ist das Bindeglied in den Bund und nach Europa, ich möchte dies gern für das Land sein, um wesentliche Ziele zu realisieren, die für unsere Region von größter Bedeutung sind.” Besonders die B47 Ortsumgehung Rosengarten solle voran getrieben werden, so Marius Schmidt. Eine Herzensangelegenheit ist im die Bündelung der ICE-Trasse entlang der A67. „Hier ist die Einrichtung eines wirklichen Projektbeirates von besonderer Bedeutung, für den ich mich nachdrücklich einsetze”, so der SPD-Landtagskandidat. Und ein weiteres Lampertheimer Thema spielt für ihn eine große Rolle: Der Altrhein, das drittgrößte Naturschutzgebiet in Hessen. „Dieses müssen wir erhalten, dafür müssen wir alle Hebel in Bewegung setzen und eine Ausbaggerung herbeiführen.” Als vierten Punkt seiner Ziele führte Marius Schmidt die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum an. „Bei all diesen Punkten ist die Unterstützung von Land und Bund wichtig. Ich möchte um diese Unterstützung werben und als starkes Sprachrohr für meine Heimatstadt und das gesamte Ried agieren. Auch wenn es um den Sport- und Bildungscampus in Bürstadt und weitere wichtige Projekte geht möchte ich als Netzwerker Grenzen überwinden, um diese zu realisieren.”

    Dem Staatsminister und Bundestagsabgeordneten Michael Roth war es ein besonderes Anliegen, Marius Schmidt zu unterstützen. „Vor fünf Jahren war ich als damaliger Generalsekretär für den Landtagswahlkampf verantwortlich und war auch gerne im Süden Hessens unterwegs. Ich hoffe, dass uns am Sonntag ein gutes Ergebnis gelingt, denn trotz des Gegenwindes, der teilweise aus Berlin kommt, machen Thorsten Schäfer-Gümbel und die Genossen vor Ort einen ausgezeichneten Wahlkampf. Es geht um sehr viel, es ist ein enges Rennen.” Er sei einer der wenigen Hessen mit Regierungsverantwortung in Berlin, so Michael Roth. „Und ich unterstütze die Landtagskandidaten vor Ort gerne, besonders die jüngeren wie Marius, die erstmals antreten.” Die SPD in Hessen habe sich in den vergangenen Jahren einen klaren Kompetenzvorsprung in den Bereichen Bildung und Wohnen erarbeitet, dabei sei wenig von der CDU und den Grünen gekommen. „Wir brauchen eine gute Regierung für ein starkes Land Hessen. Stillstand hat einen Namen: Nicht nur die CDU, sondern auch die Grünen, die man nicht aus der Verantwortung nehmen darf.”

    Wichtig ist laut Michael Roth besonders die Bildung. „Wir brauchen hier eine Politik, die das kommunalpolitische Engagement und die Bundespolitik miteinander verzahnt Wir wollen von Bundesseite aus niemanden alleine lassen. Leider können wir die Mittel jedoch nicht direkt an den Kreis und die Kommunen weiterleiten, sondern diese fließen über die Länder. Dabei ist in der Vergangenheit nicht immer alles angekommen, was wir weitergeleitet haben. Deshalb brauchen wir eine sozialdemokratisch geprägte Landesregierung.” 

    Michael Roth möchte so kurz vor der Wahl allen Wahlkämpfern vor Ort Mut machen: In Hessen lägen die Werte deutlich über dem Bundesschnitt, eine Regierungsbeteiligung oder -führung durch die SPD sei sehr realistisch. Aber: Die Bürger müssten wählen gehen, für eine sozialere Wohnbaupolitik und eine bessere Bildung von Anfang an. „Geben Sie beide Stimmen der SPD – die Erststimme für Marius Schmidt, damit Lampertheim und das Ried im Landtag vertreten sind und die Zweitstimme für eine starke SPD und ein starkes Hessen. Dabei ist es gut, wenn die Kandidaten kommunalpolitische Erfahrung haben, so wie Marius. Er kennt die Probleme, aber auch die positiven Seiten des Rieds und Lampertheims, das ist gut für die Menschen und die Region.” Benjamin Kloos

     

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