Bereits bei 75 Vorstellungen begeisterte Thomas Hayer das Publikum
Ein weiteres Bühnenjubiläum bei den Sainäwweln
Thomas Hayer hatte Grund zum Feiern: 75 mal stand er bereits auf der Sainäwwel-Bühne. Foto: oh
RIEDRODE - Mit dem letzten Spielwochenende der Sainäwwel ging für die Laienspieltruppe eine vom Publikum besonders gefeierte Session zu Ende.
Zu den Feierlichkeiten passte der 75. Auftritt von Thomas Hayer. Im Stück war er wechselweise als Zimmermädchen, als Putzfrau oder als Empfangschef unterwegs und schaffte es mit seiner Mimik und tollen Spielweise, die Aufmerksamkeit immer wieder auf sich zu lenken. Er war in dieser Rolle so verwachsen, dass die Zuschauer teilweise das Gefühl haben mussten, er macht das jeden Tag. Was er in den letzten Wochen in jedem Fall täglich getan hat: er kam zu allen Proben und Aufführungen von Mainz – seinem Wohnsitz – nach Riedrode. Thomas Hayer hat bei den Sainäwweln 2005 mit „Sou eh Affetheader“ angefangen. 2006 spielte er einen Polizisten im Stück „Wann de Kobold 3 x klingeld“ und 2009 konnte man ihn als Sohn in „Zoff un Amore am Lago Madschore“ sehen. Im Jahr 2010 begeisterte er das Publikum im Altersheimstück „Drugge Brod un Hawwerschloim“ als Rocker, um danach eine kleine Pause einzulegen.
In dieser Auszeit veränderte er sein berufliches Wirken nach Mainz, war aber im Jahr 2016, als bei den Sainäwweln ein Punker gebraucht wurde, wieder mit Begeisterung dabei. Ohne lange zu grübeln, sagte er damals zu, um im Stück „Liener, Ami und Zoahwej“ sein Können auszuspielen. Hier war er nicht nur ein Punker. Zusätzlich hatte er seine Familie mit der Geburt eines Enkels – dem kleinen „Rattsche“ überrascht.
Auch Thomas Hayers diesjährige Rolle war ihm wieder auf den Leib geschrieben, und die Truppe ist stolz darauf, ihn in der Laienschauspielgruppe zu haben. Er spielte wieder mit einer solchen Begeisterung diese Rolle, dass er als einer der Publikumslieblinge jeden Abend großen Applaus erntete. Mit dem hohen Niveau des diesjährigen Stückes dürfen sich alle Zuschauer bereits jetzt auf die kommende Saison freuen – dann sicher wieder mit Thomas Hayer. zg