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  • Di., 29. April 2014, 09:22 Uhr
    Achtzehn Kinder der katholischen Kirchengemeinde Sankt Andreas empfangen Erstkommunion

    Ein Zeichen des Friedens

    18 Kinder empfingen am Sonntag zum ersten Mal die Eucharistie. Zum festlichen Auftakt der Erstkommunion zogen sie, angeführt von der katholischen Kirchenmusik und der Messdiener, gemeinsam mit Pfarrer Peter Hammerich in die Sankt Andreas-Kirche ein. Foto: Manuel Ding


    LAMPERTHEIM – Dass ein Regenbogen entsteht, müssen Sonnenstrahlen im richtigen Winkel auf die Regentropfen fallen. Die größte Wahrscheinlichkeit dafür besteht demnach in den Morgen-, beziehungsweise Abendstunden. Am Weißen Sonntag diesen Jahres fielen einige der benötigten Regentropfen vom Himmel. Die achtzehn jungen Erstkommunikantinnen und -kommunikanten der katholischen Kirchengemeinde Sankt Andreas schienen aber durch ihr Strahlen die Sonne bei ihrem Vorhaben einen Regenbogen zu zaubern zu unterstützen.

    So zogen die 18 jungen Gemeindemitglieder angeführt von der Katholischen Kirchenmusik, den Messdienern und gefolgt von Pfarrer Peter Hammerich in einer Prozession vom Pfarrhaus in die Sankt Andreas-Kirche ein, wo sie bereits von zahlreichen Verwandten, Freunden und Bekannten erwartet wurden. So nahmen Ayleen Klier, Sebastian Kraus, Cilia Leonhard, Viavianne Leonhard, Mailin Messina, Roko Mirceta, Nikola Nowakowska, Lars Roth, Johannes Tobias Stoll, Maja Bauer, Lilly-Sophie Brüchle, Jasmin Bucher, Marco Giovanniello, Evelyn Graf, Vivien Irrgang, Lukas Jesussek, Victoria Karb und Fabrizio Stuppia Platz in den für sie vorgesehenen ersten Reihen in der Kirche und stellten ihre Kerzen in die Halterungen vor sich.  Zum ersten Mal, so Pfarrer Peter Hammerich, würden die Kinder den Leib Christi empfangen – die Eucharistie. In den letzten Monaten wurden die Kinder von Ursula Simon und einigen Müttern auf diesen Tag vorbereitet - und so gestalteten sie den Gottesdienst mit Fürbitten, Gesängen, Tanz- und Theaterstücken tatkräftig mit. Alles stand unter dem Thema des Regenbogens. Letzterer entstand, so konnte man es aus einer Vorführung entnehmen, als sich die Farben stritten. Jede sah sich als schönste Farbe an. Als sich daraufhin der Himmel verdunkelte, mussten sie näher zusammenrücken. Neun der Kinder mimten je eine Farbe und nahmen sich nun an den Händen, um einen Regenbogen zu bilden. So sei der Regenbogen ein Zeichen für Frieden und Versöhnung.

    Gegen Ende versammelten sich die Erstkommunikantinnen und -kommunikanten im Altarraum, um im Halbkreis um Pfarrer Hammerich zum ersten Mal die Hostie – den Leib Christi - zu empfangen.

    „Jetzt fehlt nur noch die Sonne!“, ließ Hammerich am Ende auf einen „echten“ Regenbogen hoffen, als er die Kinder, deren Familien und Freunde verabschiedete. Manuel Ding

     

    Auf diesen Tag wurden die Kinder in den letzten Monaten in den Katechesen – dem Kommunionsunterricht vorbereitet, um den Gottesdienst tatkräftig mit zu gestalten. Foto: Manuel Ding


     

     

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