Hilfslieferung aus Hofheim für die Kinder der Herzklinik Kiew
Eine 1900 Kilometer lange Reise für Hilfsgüter
Das Auto von Bogdan Parkhomenko (re.) vor dem Katholischen Familienzentrum St. Michael ist voll bis unters Dach. Heike Kissel-Eltrop, Susanne Lösch, Irina Tiefenbach und Lydia Keil haben beim Packen geholfen.
HOFHEIM – Im Katholischen Familienzentrum St. Michael stapelten sich die letzten Wochen Kartons mit Kindernahrung, Windeln und Feuchttüchern. Bogdan Parkhomenko, Arzt an der Herzklinik in Kiew, zeigte sich angesichts der Menge überwältigt, am Ende war sein Auto bis unters Dach vollgepackt. Nun ist er mit der Hilfslieferung in der 1.900 Kilometer entfernten ukrainischen Hauptstadt angekommen, und auf der pädiatrischen Intensivstation war die Freude über die Spende groß, wie Fotos und Dankesschreiben von dort belegen. Viele Menschen haben die engagierte Aktion des Fördervereins des Familienzentrums St. Michael unterstützt: Im letzten Jahr wurden Friedenskerzen und von Kindern gemalte Bilder gegen eine Spende verkauft, vom großzügig aufgerundeten Erlös wurden die in der Herzklinik dringend benötigten Sachen beschafft. Darüber hinaus spendeten zahlreiche Eltern im Rahmen einer Adventskalender-Aktion Geld, Windeln, Milchbrei und Pflegeprodukte. Finanzielle Unterstützung kam auch aus Worms von der Kita Liebenauer Feld und dem Borussia-Fanclub. zg
In Kiew ist die Freude über die Hilfslieferung aus Hofheim groß.