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  • Mi., 26. April 2023, 08:53 Uhr
    GUT PFAD: Die Pfadfinder vom Stamm Kurfürst Friedrich der 3. von der Pfalz waren auf Osterlager

    Eine alte Burgruine, viele Rehe und leckere Croissants

    Für die Pfadfinder vom Stamm Kurfürst Friedrich der 3. von der Pfalz ging es im April in das Osterlager.  Foto: oh


    LAMPERTHEIM – Fünf Tage dem Alltag entfliehen: Dieses Jahr ging es für die Pfadfinder vom Stamm Kurfürst Friedrich der 3. von der Pfalz aus Lampertheim anlässlich des Osterlagers in die Pfalz zur Burgruine Lindelbrunn. „Vom 10. bis zum 14. April waren wir im Jugendheim des Evangelischen Dekanats mit 15 Pfadis unterschiedlicher Altersgruppen und Pfadfinderstämme zuhause”, so Stammesführerin Leonie Theil. „Am 10. April hieß es Leinen Los und volle Fahrt! Nach Ankommen und Ausräumen ging es direkt los auf eine kleine Wanderung zur nahegelegenen Burgruine. Dort genossen wir Wind und Ausblick und bald darauf gab es bereits Abendessen und später eine Singerunde, bei der wir den Abend mit den altbekannten Pfadi-Liedern, Gitarren und Geschichten ausklingen ließen. Highlight des Dienstag war ein Ausflug in den nahegelegenen Wildpark in Silz. Und natürlich fing es wenige Minuten nachdem wir losgelaufen waren, an zu hageln… doch wir ließen uns nicht unterkriegen und nach einigen Minuten klarte der Himmel auch schon wieder auf. Im Wildpark freundeten wir uns mit den Ziegen, Ponys und Rehen an, bestaunten die Wölfe und Wisente und auch die Sonne war mittlerweile wieder am Strahlen, sodass wir auf dem Rückweg trocken blieben. Am Mittwoch stand besonders das Kreative im Vordergrund: Jeder konnte etwas aus Speckstein herstellen, Holzscheibchen mit Brandmalerei verzieren, Stofftaschen kreativ gestalten oder filzen und die Ergebnisse konnten sich wirklich sehen lassen.  m vorletzten Tag des Lagers, Donnerstag, wurde vormittags noch weiterhin fleißig gebastelt und am Nachmittag hatten unsere Jüngsten, die Wölflinge, einen kleinen Prüfungslauf zu absolvieren, um am Abend das grüne Halstuch verliehen zu bekommen und damit offiziell Teil des Stammes zu werden. Alle 3 schafften die Aufgaben mit Leichtigkeit und so überreichten wir ihnen dann im Fackelschein jeweils ihr grünes Halstuch. Anschließend versammelten wir uns ums Lagerfeuer, backten Stockbrot, tranken später den traditionellen Tschai und dann wurde wieder gesungen und gelacht bis in die Nacht hinein.
    Und schon war der letzte Tag gekommen und das bedeutete Aufräumen und Zusammenpacken. Gegen 13 Uhr waren wir bereit zur Abfahrt, aber nicht nach Hause, denn es ging nach Weißenburg in Frankreich! Nach einer 20-minütigen Autofahrt hatten wir die französische Grenze erreicht und kurze Zeit später das kleine Städtchen. Wir besichtigten die imposante Kirche und natürlich ließen wir es uns nicht nehmen, zum Ausklang des Lagers frische Croissants zu verputzen. Gegen 15 Uhr brachen wir dann nach einem gelungenen und schönen Osterlager zur Heimreise auf. Allzeit Gut Pfad!” zg

     

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