SEL: Weitere 29 Ein- bzw. Zweifamilienhäuser entstehen im Neubaugebiet „Rheinlüssen III+IV“
Eine Erfolgsgeschichte geht zu Ende
In Hofheim startet der vierte und letzte Bauabschnitt des Neubaugebietes „Rheinlüssen III+IV“. Foto: oh
HOFHEIM – Es geht wieder los! Mit der Freigabe der Hochbaumaßnahmen im Oktober 2020 können die Bagger im Norden Hofheims wieder rollen. Denn ab sofort entstehen im Lampertheimer Stadtteil 29 Ein- bzw. Zweifamilienhäuser.
Mit dem vierten Bauabschnitt des Neubaugebietes „Rheinlüssen III+IV“ in Hofheim schließt die SEL ein Projekt ab, das über mehr als ein Jahrzehnt angedauert hat. Genau genommen konnte die SEL 13 Jahre im Stadtteil immer wieder Neubauflächen ausweisen. „Es war eine bewusste Entscheidung, die insgesamt 8 Hektar große Nettobaulandfläche in fünf Abschnitte aufzuteilen und über mehrere Jahre zu erschließen“, erklärt der Erste Stadtrat und Geschäftsführer Jens Klingler. Zum einen sollte auch die Stadt- und Infrastrukturentwicklung, wie zum Beispiel die Kinderbetreuungsmöglichkeiten, schritthalten zum anderen waren für einzelne Abschnitte Kanalsanierungen notwendig.
Bereits 2006 hat die SEL das erste Ackergrundstück im damaligen Plangebiet „Rheinlüssen II“ (verlängerte Teichgewann) angekauft und 2007 die ersten der 22 Grundstücke dieses Bauabschnittes verkauft. Von da an war die Nachfrage in Hofheim nach Wohnbaumöglichkeiten ungebrochen, so dass mit den folgenden Bauabschnitten weitere 110 Grundstücke veräußert wurden.
2019 wurde mit dem Bau der Lärmschutzwand entlang der Bahn auch ein Teilbereich, der ursprünglich als Gewerbefläche geplant war, in Wohnbauflächen umgewandelt. Dadurch entstanden zwölf neue Parzellen für Häuslebauer. Insgesamt fanden somit ca. 140 Familien in Hofheim ihre neue Heimat.
Die SEL befindet sich momentan mitten in der Vergabephase der letzten Grundstücke. Bereits jetzt ist die Hälfte der Kaufverträge notariell beurkundet. Der Preis pro Quadratmeter beläuft sich auf 300 €, es werden jedoch auch Subventionen für Lampertheimer Familien angeboten. „Es liegen mehr als 300 Bewerbungen vor, was die enorme Nachfrage deutlich aufzeigt. Wir haben den dringenden Bedarf nach Wohnbauflächen schon lange erkannt und sind bestrebt weitere Projekte zu entwickeln“, macht Klinger den Bewerbern, die nicht zum Zuge kamen, etwas Hoffnung. Wie lange dies jedoch dauert, ist aktuell nicht abzuschätzen. zg