NEUJAHRSEMPFANG: Seniorenbegegnungsstätte „Alte Schule“ begrüßte das neue Jahr in geselliger Runde mit Sekt und Büffet
„Eine Freude – volles Haus und gute Laune“
Volles Haus und gute Stimmung, in der Seniorenbegegnungsstätte „Alte Schule“ wurde das neue Jahr einen ganzen Nachmittag lang gefeiert. Foto: Hannelore Nowacki
LAMPERTHEIM – Wenn es im neuen Jahr so kommt, wie von Bürgermeister Gottfried Störmer und Erstem Stadtrat Marius Schmidt beim Neujahrsempfang der Seniorenbegegnungsstätte „Alte Schule“ (SBS) gewünscht, wird 2024 ein glückliches Jahr. Auf den dekorierten Tischen hatte das ehrenamtliche Mitarbeiterteam, auch als Blaue Engel bekannt, eine stattliche Anzahl Glückskäfer platziert und in den frischen Frühlingsprimeln steckten Schornsteinfeger als weitere Glücksbringer. Uwe Häußer, der für den geschäftsführenden Ausschuss der SBS die Gäste begrüßte, wünschte sich, dass alle gesund bleiben und das Haus immer so voll werde. Eingeladen zu diesem geselligen Höhepunkt am Jahresanfang hatten der Seniorenbeirat der Stadt Lampertheim und die Seniorenbegegnungsstätte. Eine gerne gepflegte Tradition, die nur während der Coronapandemie ausgesetzt werden musste.
„Volles Haus“ war eine Feststellung, die bei den Begrüßungsreden mit großer Freude betont wurde. Kontakte könnten sich hier entwickeln, freute sich Bürgermeister Störmer, der die gute Laune der rund fünfzig Gäste auch dem Engagement der „Blauen Engeln“ zuschrieb, die die Gäste „fantastisch“ versorgen. Allerdings blieben an diesem eiskalten Wintertag die leichten blauen T-Shirts im Schrank, die Engel hatten sich warm angezogen. Erster Stadtrat Schmidt verglich das neue Jahr, ein Schaltjahr, mit einem Buch, das sich mit den Facetten füllen solle, die ein schönes Leben ausmachen, das wünschte er allen. „Es liegt an uns, was wir auf diese 366 Seiten schreiben“.
Wichtig findet Schmidt, dass es Orte gibt, an denen Gemeinschaftsgefühle entstehen können – wie in der Seniorenbegegnungsstätte „Alte Schule“, die eine wichtige Funktion erfülle. Das ehrenamtliche Engagement könne nicht hoch genug gelobt werden. Dem geschäftsführenden Ausschuss bescheinigt Schmidt tüchtig und flexibel zu sein, Lösungen finde man gemeinsam. „Die Seniorenbegegnungsstätte ist aus dem Lampertheimer Leben nicht mehr wegzudenken“, stellte Schmidt fest. Allerdings fehle Stephanie Rapp, die als städtische Mitarbeiterin die SBS unterstütze. Ihr wünschte Schmidt, dass sie bald gesund werde. „Bleibt mir schön gesund, das ist wichtig“, diesen Wunsch richtete er an alle und empfahl, nicht in den Abgrund zu schauen, sondern den Kopf zu heben – mit Blick in die Sonne. Lampertheim sei ein Ort mit vielen Angeboten für Senioren, führte Schmidt weiter aus und nannte unter anderem den regelmäßigen Seniorennachmittag in Rosengarten, den Hofheimer „SeniorenKaffee“ und den Seniorenbeirat. Die Angebote sollen weiter ausgebaut werden.
Blickfang und ein leckerer Genuss sind die selbst gesteckten Käse-Igel zwischen den üppig bestückten Platten. Foto: Hannelore Nowacki
Nach kräftigem Applaus brachten die Blauen Engel die Platten für das kalte Büffet herein, mit selbst belegten Brötchen und festlichen Käse-Igeln, an denen sie seit dem Morgen gearbeitet hatten, wie Schmidt die Gäste wissen ließ. Die leckeren, appetitlich belegten Canapés hatten wie gewohnt kreative Caritas-Mitarbeiter geliefert. Zuvor hoben alle gemeinsam ihre Sektgläser, um auf das neue Jahr anzustoßen.
Der Seniorenbeirat war mit acht seiner zehn Mitglieder vertreten, dabei die Vorsitzende Ute Striebinger und die Stellvertreterin Ulrike Aberle. Im geschäftsführenden Ausschuss der Seniorenbegegnungsstätte engagieren sich sechs Mitglieder: Ernst Elbeshausen, Martin Härtel, Walter Häußer, Gerlinde Hellmuth, Monika Krings und Angelika Krüger.