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Do., 14. Dezember 2017, 10:39 Uhr
A-Jugend-Handballer liegen auf dem vorletzten Platz der Tabelle der hessischen Oberliga
Eine gute Halbzeit reicht gegen Hanau II nicht aus
Justus Fröhlich kämpfte mit seinen Teamkollegen beim Oberligaspiel der männliche A-Jugend. Foto: oh
LAMPERTHEIM - Die männlichen A-Jugend-Handballer des TV Lampertheim unterlagen in ihrem letzten Rundenspiel in 2017 mit 24:27 (10:7) dem Tabellennachbarn aus Hanau und rangieren somit über Weihnachten auf dem vorletzten Platz der Tabelle der hessischen Oberliga. Die Spargelstädter rechneten sich für das Heimspiel gegen die Reserve des Jugendbundesligisten schon etwas Zählbares aus, das man das Hinspiel ohne Spielmacher Tim Pfendler und trotz der schweren Verletzung von Jannik Jung nur knapp mit einem Tor verlor. In der Partie am Wochenende erwischte der Gast zwar den besseren Start und legte in der Anfangsphase stets ein Tor vor, nach zehn Spielminuten übernahm aber der TV das Heft im Spiel und ging in der 11. Spielminute erstmals, beim Stande von 4:3, durch Daniel Frei in Führung. In einer von Abschlussschwächen beider Mannschaften geprägten ersten Halbzeit konnten sich die Turner im Spielverlauf leicht absetzen und hatten den Gast durch die sehr konzentrierte Abwehrarbeit gut im Griff. Die Spargelstädter lagen in der 19. Spielminute durch drei Tore in Folge durch Tim Pfendler und Daniel Frei mit drei Toren in Führung und konnte diese bis zum Halbzeitpfiff, beim Stande von 12:9, der beiden guten Unparteiischen auch halten. Nach Wiederanpfiff schien es zunächst weiterhin gut für den TV zu laufen. Hanau spielte nun eine offensivere Deckung und brachte die Lampertheimer etwas aus dem Konzept. Hinzu kam, dass die Deckungsarbeit des Gastgebers nicht mehr so kontrolliert und konzentriert wie im ersten Abschnitt war. Hanau konnte sich in der Folgezeit nun immer wieder in Mann-gegen-Mann-Spiel Vorteile verschaffen, was sich in einer Reihe von Zeitstrafen und Strafwürfen gegen die Turner äußerte. Zwar war das Spiel vom Ergebnis her bis zum 15:15 noch offen, doch es zeichnete sich ab, dass sich das dauernde Unterzahlspiel früher oder später gegen die Gastgeber wenden würde. „7:0 Zeitstrafen gegen uns in der zweiten Halbzeit sind in der Oberliga nicht zu kompensieren“, so Trainer Thorsten Jakob, der darin den Hauptgrund für die Niederlage erkannte. „Es waren keine bösen Fouls“, so der Trainer, „aber wenn man in der Abwehr einen Schritt zu spät und der Gegner konsequent genug ist, dann passiert das.“ In der 43. Spielminute war es dann soweit. Hanau, die wie im Hinspiel in der zweiten Hälfte auf einen bundesligaerfahrenen Keeper zwischen den Pfosten setzten, ging erstmals beim Stande von 15:18 mit drei Toren in Führung. Obwohl die Turner nie aufgaben, reichte es bis zum Schluss nicht mehr, das Spiel wieder zu drehen. Letztendlich siegte die HSG aus Hanau mit 24:27 Toren, wobei sich auch die Turner durchaus etwas Zählbares verdient hätten. zg