Theatergruppe „Kleiner Bär und Company Biblis" spielte „Das Männlein Mittentzwei“ von Paul Alverdes
Eine Reise in den Zauberwald
Der erste Akt des Theaterstücks „Das Männlein Mittentzwei“ der Theatergruppe „Kleiner Bär und Company Biblis" entführte das Publikum zunächst in das Kinderzimmer der beiden Schwestern Hanna und Susi. Foto: Manuel Ding
BIBLIS – Das Männlein Mittentzwei ist ein böser Kobold, der durch Tränen weinender Kinder Zauberkräfte erlangt. Deshalb sorgt er dafür, dass die Spielsachen der Kinder zu Bruch gehen. Eines Tages jedoch erwacht plötzlich eines der kaputten Spielzeuge der Schwestern Hanna und Susi, der Tausendfüßler zum Leben und bittet die beiden, ihm zu helfen, dem Kobold das Handwerk zu legen. Gemeinsam mit den weiteren kaputten Spielsachen, dem Indianer und dem Bären, begeben sich die Mädchen auf eine Reise in den Zauberwald. Bevor sie jedoch das Haus des Männlein Mittentzwei erreichen, treffen sie auf die geheimnisvollen Elfen, die die Kinder mit einem Tanz in ihren Bann ziehen.
„Das Männlein Mittentzwei“ ist auch der Titel eines Kinderbuchs von Paul Alverdes (1897 – 1979) und am vergangenen Sonntag feierte das Theaterstück der Theatergruppe „Kleiner Bär und Company Biblis" seine Premiere im Bürgerzentrum. Um 15 Uhr füllte sich der Saal, und vor allem die kleinen Gäste verfolgten voller Erwartung das Geschehen auf der Bühne.
So nahmen die Schauspielerinnen und Schauspieler der Theater AG ihr Publikum zunächst mit in das Kinderzimmer der beiden Schwestern Hanna und Susi, gespielt von Nadine Pfaff und Vanessa Linn. Der erste Teil handelt vom Erwachen der Spielsachen und dem Aufbruch in den Märchenwald, wohin sie vom Bären (Tanja Flick), dem Indianer (Norbert Finn) und dem Tausendfüßler (Stefanie Reis) begleitet werden. Nach einer kurzen Umbaupause wurde die Bühne in den Zauberwald verwandelt, wo das Publikum sogleich Bekanntschaft mit den zauberhaften Elfen machte. Unter der Leitung von Katrin Hannawald hatten die Mädchen der Tanzgruppe „TG Biblis“ ihren Einzug auf die Bühne und den Tanz einstudiert, mit dem sie nicht nur die Protagonisten des Stücks verzauberten. Für die richtige Licht- und Tonstimmung sorgten Wolfgang Drackert, Patrick Dörr und Marc Drackert.
Im zweiten Teil erreichen die Schwestern und deren Spielsachen das Haus des Männlein Mittentzwei, gespielt von Marc Drackert und dessen Blumen im Garten (Bianca Mehler, Elena Großmann und Janina Bolz), wo sie dem Kobold mit seinen eigenen Waffen, den Schmerzen der Spielsachen, besiegen. Manuel Ding
Besonders die jungen Gäste waren von der Premiere des Stücks begeistert. Foto: Manuel Ding