STADTVERWALTUNG: Vorgezogenes Weihnachtsgeschenk vom Geo-Naturpark Bergstraße-Odenwald
Eine Schweizer Wasserbirne für Lampertheim
Alexander Ochmann (Fachdienst Umwelt der Stadt Lampertheim) und Michael Mink (Außendienstmitarbeiter des Geo-Naturparks Bergstraße-Odenwald; v.l.) pflanzten die Schweizer Wasserbirne. Foto: Stadt Lampertheim
LAMPERTHEIM – Ein vorgezogenes Weihnachtsgeschenk vom Geo-Naturpark Bergstraße-Odenwald gab es für die Stadt Lampertheim als Mitgliedskommune am vergangenen Freitag. Der Außendienstmitarbeiter Michael Mink pflanzte in der Nähe des Weidwegs am Hochwasserdeich eine „Schweizer Wasserbirne“. „Mit der eichenähnlichen, großwüchsigen Mostbirnensorte ersetzen wir in unserer Streuobstwiese einen vor vier Jahren gepflanzten Apfelhochstamm, der die trocken-warme Witterung der letzten Jahre leider nicht überstanden hat. So ist die Pflanzaktion ein Beispiel für das gemeinsame Anliegen an der Erhaltung heimischer, alter Obstsorten und an der Biodiversität in unserer Landschaft“, freut sich Alexander Ochmann, Landschaftsarchitekt im Fachdienst 60-4 Umwelt der Stadt Lampertheim über das Geschenk des Geo-Naturparks. Bei der „Schweizer Wasserbirne“ handelt es sich um eine Sorte, die früher – wie der Name vermuten lässt – nicht nur in der Schweiz, sondern auch in den angrenzenden Ländern, am Bodensee und in der Region Bergstraße-Odenwald weit verbreitet war. Die Spargelstadt erhielt den Baum im Rahmen der Aktion „Obstsorte des Jahres“ vom Geo-Naturpark Bergstraße-Odenwald.
Lampertheim kann zusätzlich auf zwei weitere Angebote im Jahr 2022 zurückgreifen. „So wird es voraussichtlich im Mai 2022 einen Informationsstand eines Geopark-Rangers auf einem Wanderparkplatz in Lampertheim geben, darüber hinaus auch eine gemeinsame umweltpädagogische Aktion mit der Schillerschule“, ergänzt Dirk Dewald, Leiter des Stadtmarketing. zg