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  • Do., 18. Februar 2016, 10:00 Uhr
    Positive Resonanz bei DRK-Blutspendeaktion in St. Michael in Bürstadt

    Eine Stunde Zeit, die Leben retten kann

    Gute Resonanz fand die Blutspendeaktion der DRK Ortsvereinigung Bürstadt am vergangenen Dienstag mit insgesamt 130 erschienenen Spendern. Foto: Sigrid Samson


    BÜRSTADT – Tatsächlich dauert es insgesamt nur eine gute Stunde, die aufgebracht werden muss, um Blut zu spenden. Die eigentliche Blutspende dauert nur wenige Minuten – mit Anmeldung, Untersuchung und anschließendem Imbiss können Spender gut eine Stunde Zeit einplanen. Diese einzige Stunde kann ein ganzes Leben retten.

    Die Liste der Situationen, in denen Blutpräparate benötigt werden, ist lang. Sie werden eingesetzt bei der Versorgung eines Unfallopfers mit starkem Blutverlust, bei einem Krebspatienten während und nach der Chemotherapie oder auch bei Herz-, Magen- und Darmerkrankungen und vielem mehr. Jede Spende zählt. Damit die Blutspende gut vertragen wird, erfolgt vor der Entnahme eine ärztliche Untersuchung. Knapp 15.000 Blutspenden werden jeden Tag in Deutschland benötigt. Auch das perfekteste medizinische Versorgungssystem ist bei schweren Verletzungen und lebensbedrohlichen Krankheiten ohne Blut nicht funktionsfähig. Jeder kann plötzlich in die Situation kommen, dringend Blutpräparate zu benötigen.

    Lisa Wißing, Bereitschaftsleiterin der DRK-Ortsvereinigung Bürstadt, freute sich über die große Blutspende-Bereitschaft der Bevölkerung am vergangenen Dienstag im Gemeindehaus St. Michael. Aufgrund der Renovierungsarbeiten in der EKS wurde die Aktion bereits vor einiger Zeit vorübergehend in das Gemeindehaus verlegt. In regelmäßigen Abständen von drei Monaten werden die Aktionen vom DRK durchgeführt. Eine beachtliche Zahl von 130 Spendern wurde erreicht, darunter sieben Erstspender. Knapp zehn Mitglieder des DRK OV Bürstadt begleiteten die Aktion – ergänzend kamen nochmals zehn Personen von der Sozialabteilung hinzu, die anschließend für das leibliche Wohl der Spender sorgten. Mit Gulaschsuppe oder Fleischkäsebrötchen konnten sich die Teilnehmer im Anschluss stärken – jeder bekam zusätzlich eine Tafel Schokolade als kleinen Dank überreicht. Bei jeder Blutspende-Aktion gibt es zusätzlich kleine Geschenke wie beispielsweise Reparatursets, Taschen oder Standmatten für alle Beteiligten.

    Wißing berichtete dem TIP, dass die Blutkonserven nochmals nach bestimmten Kriterien untersucht werden, bevor sie an die zentrale Sammelstelle Baden-Württemberg / Hessen weitergeleitet und von dort aus verteilt werden. „Im Übrigen können gerne auch Flüchtlinge Blut spenden“, betonte sie – Voraussetzung ist, dass diese der deutschen Sprache mächtig sind und über einen festen Wohnsitz verfügen. Auch hier gilt die Vorlage des Personalausweises. Blut spenden kann grundsätzlich jeder von 18 bis zur Vollendung des 71. Lebensjahres, Erstspender dürfen nicht älter als 64 Jahre sein.

    Weitere Blutspendetermine und Informationen zur Blutspende sind unter der gebührenfreien Hotline 0800-1194911 und im Internet unter www.blutspende.de erhältlich. Sigrid Samson

     

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