LAMPERTHEIM – Am Samstag, 8. Februar, kamen Vertreter der Stadtverwaltung, des Jugendbeirates sowie des Angelsportvereins zusammen, um gemeinsam über den Umgang des geplanten Jugendtreffplatzes am Rheindamm zu diskutieren. Unter Moderation von Dr. Michael Meister (MdB) und im Beisein des Stadtverordnetenvorstehers Franz Korb wurden im Stadthaus die jeweiligen Interessen vorgetragen, um eine kooperative Nachbarschaft zu ermöglichen. „Ich freue mich, dass wir als Ergebnis dieses und auch der beiden vorangegangenen Gespräche nun eine tragfähige Lösung für alle Seiten gefunden haben“, resümiert Bürgermeister Gottfried Störmer den Termin.
Im Wesentlichen hat man sich darauf geeinigt, dass der Angelverein den Jugendtreffplatz in seiner geplanten Form, bestehend aus „Chill-Fläche“ und einem Sportfeld mit Basketballplatz, neben seinem Vereinsgelände toleriert. Außerdem ist die „Chill-Fläche“ kleiner als die ursprünglich vom Verein gepachtete Fläche. Der nicht durch den Jugendtreffplatz genutzte Teil wird dem Verein wieder zur Verfügung gestellt und „verschmilzt“ mit dem Altgelände.
Im Gegenzug hat der Jugendbeirat feste Nutzungszeiten für den eingezäunten Treffplatz vorgeschlagen, damit der Verein und seine Mitglieder auch weiterhin zu gewissen Zeiten in Ruhe angeln können. „Uns geht es darum, dass dort jeder eine gute Zeit hat“, erklärt Sarah Saleh, Vorsitzende des Jugendbeirates. „Egal ob beim Angeln, Basketballspielen oder Chillen.“ Der Jugendbeirat hat bei diesem Termin auch die Interessen der vielen Jugendlichen vertreten, die im Vorfeld der Planungen zum Jugendtreffplatz an den unterschiedlichen Beteiligungsformaten teilgenommen haben.
Die Stadtverwaltung wiederum hat sich verpflichtet, den Basketballplatz so weit wie möglich vom Wasser weg zu platzieren. Außerdem wird der eingezäunte Platz außerhalb der Nutzungszeiten abgeschlossen und blickdicht begrünt. Zusätzlich wird die Stadtjugendpflege regelmäßig vor Ort den Kontakt zu den Jugendlichen suchen und halten. „Wir werden, wie bisher auch, ansprechbar für den Angelverein und die Jugendlichen sein, um mögliche Probleme frühzeitig zu besprechen und gemeinsame Lösungen zu finden“, so Bürgermeister Gottfried Störmer. Ein großer Dank gelte laut Verwaltungschef auch den Biedensand Bädern, welche ebenfalls einen Teil ihrer Fläche für den geplanten Jugendtreffplatz abgetreten haben.
Die Umsetzung des Jugendtreffplatzes beginnt nun zeitnah, die Fertigstellung ist noch im Jahr 2025 geplant. zg
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