Patientenveranstaltung der Orthopädie/Unfallchirurgie des Kreiskrankenhaus Bergstraße am 30. November
Endlich schmerzfrei – mit Gelenkersatz zurück zur Mobilität
Die Orthopädie/Unfallchirurgie des Kreiskrankenhaus Bergstraße lädt am 30. November zu einer Patientenveranstaltung ein. Foto: Kreiskrankenhaus Bergstraße
KREIS BERGSTRASSE – Laufen und Sitzen sind beschwerlich, beim Gehen und Liegen treten Schmerzen auf, Sport wird zur Qual – die Gelenke funktionieren nicht mehr so, wie sie eigentlich sollten. Wenn aufgrund von Gelenkverschleiß oder eines Unfalls eine schmerzfreie Bewegung nicht mehr möglich ist, ist der Gelenkersatz in vielen Fällen der letzte Weg zurück zu Mobilität. In Deutschland werden laut dem Statistischen Bundesamtes jährlich ca. 220.000 künstliche Hüftgelenke und 180.000 künstliche Kniegelenke implantiert. „Die Implantation einer sogenannten Endoprothese wird heute in Deutschland als Routineeingriff angesehen“, erklärt Dr. med. Thorsten Schache, Chefarzt der Orthopädie und Unfallchirurgie am Kreiskrankenhaus Bergstraße.
Er gilt als ausgewiesener Experte für Endoprotheik und Wechseloperation und ist jüngst zum zweiten Mal in Folge mit dem Focus-Siegel als einer der Top-Mediziner für Hüftchirurgie ausgezeichnet worden. Als erfahrener Orthopädie weiß er um die Sorge der Patienten vor und auch nach einer Gelenk-OP. „Gerade ältere Menschen wird suggeriert, dass sie nach einer Gelenk-OP mit Einschränkungen leben müssen. Dies halte ich für fatal und weiß aus meiner langjährigen Erfahrung, dass auch ältere Patienten wie junge zu ihrer alten Form zurückfinden können“, so der Chefarzt. Neben dem therapeutischen Konzept des „Fast Track“, dass eine schnelle Mobilisierung unter Vollbelastung ab dem ersten Tag nach der OP von Knie- und Hüftgelenken ermöglicht, geht es dem Mediziner vor allem um Aufklärung über die Operationstechniken im Vorfeld. Dazu veranstaltete er immer wieder Patienten-Informationsabende. Ende November können sich Interessierte wieder über moderne OP-Techniken in der Endoprothetik informieren und erhalten Einblicke in die operativen wie konservativen Möglichkeiten nach Gelenkverschleiß oder einer fehlgeschlagenen Osteosynthese. Zudem klärt der Chefarzt der Anästhesie/Intensivmedizin am Kreiskrankenhaus über die akute Schmerztherapie vor und nach der Gelenk-OP auf. zg