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  • Do., 07. Juni 2018, 12:05 Uhr
    KAB Biblis-Fahrt zum Pfadfinderzentrum Donnerskopf im Hochtaunus





    Entspanntes Vater-Kind-Wochende

    Marshmallows schmecken am abendlichen Lagerfeuer besonders gut. Foto: oh


    BIBLIS - Das mittlerweile 16. Vater-Kind-Wochenende fand unter der Leitung und Organisation des Initiators und KAB-Vorsitzenden Georg Flörchinger zum drittenmal auf dem Donnerskopf, zwischen Usingen und Butzbach, im auslaufenden Hochtaunus in 485 Meter Höhe mit 37 Vätern, 33 Jungs und 24 Mädchen statt. Nach rund zwei Stunden Fahrzeit im Feierabendverkehr kamen die 94 Teilnehmer im Alter von vier bis 61 Jahren nacheinander auf dem Pfadfinderzentrum Donnerskopf bei Bodenrod an und wurden von den bereits Anwesenden freudig begrüsst. Anschliessend konnte jeder sein Mehrfachzimer mit Stockbetten aufsuchen und das Quartier beziehen. Neugierig schlossen sich die Kinder einem Rundgang über das Herbergsgelände an, denn es gab eine Spielwiese, ein Basketballbrett, einen Sendeturm und ein Baumhaus zu entdecken.

    Aufgeregt erwarteten insbesondere die Kleinen die vorangekündigte Nachtwanderung nach 22 Uhr. Mit Taschenlampen ausrüstet und grosser Abenteuerlust ging es durch die dunkle Landschaft. Am nächsten Tag versammelten sich die Väter und Kinder zur grossen Wanderung mit dem Ziel "Eschbacher Klippen". Durch das  Waldgebiet der "Bodenroder Kuppen" liefen die Teilnehmer die acht Kilometer bis zu der bis zu zwölf Meter hohen und knapp 100 Meter breiten Felswand aus Quarzgestein. Begeistert erklommen die Kinder mit und ohne Papa die Felswände und übten sich im Klettern und Kraxeln. Gegen Abend öffnete sich der auf dem Gelände befindliche Bunker für die Interessierten. Eine Führung in Zweiergruppen wurde angeboten. Mit erfahrenen Pfadfindern erkundeten viele Mitgereiste die ehemalige Anlage des hessischen Warnamtes VI. Es ging über unzählige Treppenstufen fünf Stockwerke tief in das Erdreich. Die Enge der Räume zu spüren war für die Mädchen und Jungs ein aufregendes Ereignis. Der Bunker wurde in den '60er Jahren, in den Zeiten des Kalten Krieges, errichtet. Knapp 160 Menschen hätten sich dort für 30 Tage selbst versorgen können. Am letzten Tag ging es dann ans Aufräumen und Putzen. Alle halfen mit, so dass gegen 11 Uhr die letzten TeilnehmerInnen den "Donnerskopf", mit dem Versprechen das nächste Jahr wieder dabei zu sein, verlassen konnten. zg

     

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