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  • So., 19. August 2018, 20:21 Uhr
    „Inklusion (er)leben“ - Sommerfest des Behindertenbeirats lockt viele Besucher an

    Erfolgreiche Premiere im Stadtpark

    Beim Sommerfest des Behindertenbeirats gab es ein buntes Programm. Neben einem Trommel-Workshop hatten die Organisatoren unter anderem auch einen Tanz-Workshop im Angebot. Foto: Eva Wiegand


    LAMPERTHEIM - Es ist das erste Fest in dieser Größenordnung, das der Behindertenbeirat mit Unterstützung der Musikschule am Samstag im Stadtpark organisiert hat und das mit großem Erfolg über die Bühne gegangen ist. „Wir freuen uns über die sehr gute Resonanz. Die Würstchen sind ausverkauft“, vermeldete Susanne Bürkelbach, Leiterin der Frühförderstelle der Lebenshilfe und Mitglied im Behindertenbeirat, bereits um 14 Uhr. Am Morgen fiel der Startschuss, da eröffnete Petra Brandt, die Vorsitzende des Behindertenbeirats, das Geschehen mit musikalischer Unterstützung der Inklusivband der Nieder-Ramstädter Diakonie unter dem Motto „Inklusion (er)leben“. Eingeladen waren alle - Erwachsene, junge Leute und Kinder, Menschen mit und ohne Einschränkungen. In der Zeit von 11 bis 16 Uhr konnten sich die Menschen im Stadtpark in ungezwungener Atmosphäre begegnen, andere Leute kennenlernen und ins Gespräch kommen. Zudem standen ein Trommel- sowie ein Tanzworkshop auf dem Programm und auch an diversen Spielstationen konnten sich die Gäste austoben. „Wir wollen die Besucher für bestimmte Themen sensibilisieren und heute auch Menschen treffen, die wir sonst nur schlecht erreichen“, betonte Beiratsmitglied Jochen Halbauer. Hierzu sei der fast barrierefreie Stadtpark ausgesprochen gut geeignet - nur ein Problem treibt den Beirat um: Die Toilettenanlage sei in untragbarem Zustand. Hier liegt auch eines der großen Anliegen des Beirats, der sich neben der Inklusion auch sehr für die Errichtung von barrierefreien, selbstreinigenden Toilettenanlagen im Stadtgebiet einsetzt. „Öffentliche Toiletten fehlen einfach“, so Halbauer, der zugleich betonte, der Behindertenbeirat wolle langfristig die Barrierefreiheit sichern, „nicht nur für Leute mit Handycap, sondern auch für Leute mit Rollator, Kinderwägen oder Menschen die kurzfristig in ihrer Mobilität einschränkt sind.“ Derzeit wird diesbezüglich die Situation analysiert. Erfolgreich war der Beirat bereits bei anderen Themen: So wurden unter anderem Behindertenparkplätze umgesetzt sowie eine Induktionsanlage für das Stadthaus eingerichtete, die es Besuchern ermöglicht, städtische Sitzungen über das Hörgerät mit zu verfolgen. Der Behindertenbeirat ist telefonisch unter 06206/935-446 erreichbar. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.lampertheim.de. Sprechstunden finden am ersten Mittwoch im Monat von 10 bis 12 Uhr in Zimmer 111, Haus am Römer, Domgasse 2, 68623 Lampertheim, statt. Eva Wiegand

     

     

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