Volksbank Darmstadt – Südhessen erzielte in Anbetracht der allgemeinen Rahmenbedingungen sehr gute Ergebnisse
Erfolgreiches Geschäftsjahr 2021
Freuen sich über ein erfolgreiches Geschäftsjahr: Michael Mahr und Matthias Martiné, Vorstandssprecher der Volksbank Darmstadt - Südhessen (v.l.). Foto: oh
DARMSTADT – „Die Volksbank Darmstadt – Südhessen hat in Anbetracht der allgemeinen Rahmenbedingungen im abgelaufenen Geschäftsjahr sehr gute Ergebnisse erzielt.“ Zu diesem positiven Fazit kam der Aufsichtsratsvorsitzende Thomas Frank in der diesjährigen Vertreterversammlung am 8. Juni 2022 der Volksbank Darmstadt – Südhessen. Über die gute und solide Entwicklung im Geschäftsjahr 2021 informierte zuvor Vorstandssprecher Matthias Martiné bei seinem Bericht detailliert und konstatierte, dass die Bank in allen wichtigen Bereichen gute Zuwächse erzielt und durch eine sparsame Unternehmensführung erneut ein zufriedenstellendes Betriebsergebnis erreicht hat.
Demnach erhöhte sich die Bilanzsumme im Vergleich zum Vorjahr um 3,6 Prozent auf 5.196 Millionen Euro. Die Kundenkredite, ein wesentlicher Erfolgsfaktor der positiven geschäftlichen Entwicklung, stiegen um 2,8 Prozent auf 3.752 Millionen Euro. Die bilanziellen Kundeneinlagen erreichten zum Jahresende 2021 mit 4.152 Millionen Euro und mit einem Plus von 2,8 Prozent einen neuen Höchststand. Der Schwerpunkt ihrer genossenschaftlichen Beratung lag dabei auf der Optimierung der Vermögensstruktur. Infolgedessen stieg das insgesamt betreute Kundengeschäftsvolumen – in diesem Wert werden das bilanzielle und außerbilanzielle Kundengeschäft zusammen-gefasst – um 679 Millionen Euro auf 11,8 Milliarden Euro. Rund 151 Millionen Euro nicht verzinster Einlagen schichteten die Kundinnen und Kunden 2021 in rentablere Wertpapieranlagen um. Dabei wurden Fondsanlagen, die das Thema Nachhaltigkeit fokussieren, überproportional nachgefragt. Auch die Volksbank beschäftigt sich mit einer noch tieferen und stärkeren Integration von Nachhaltigkeitsaspekten und hat konkrete Handlungsfelder und Ziele in ihrer Bankstrategie verankert. Dazu sieht sich die Bank aufgrund ihrer genossenschaftlichen Werte in einer besonderen Verantwortung, weshalb sie sich in den letzten Monaten einer Akkreditierung unterzogen hat. Mit Erfolg: Im April 2022 testierte wurde ihr vom Institut für Nachhaltiges Banking (INAB) eine nachhaltige Unternehmensführung und Organisation testiert. Dank und Anerkennung zollte Martiné im Namen des gesamten Vorstandes den 675 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihren Einsatz und ihr Engagement. Trotz der widrigen Umstände aufgrund der Corona-Pandemie haben sie sich Tag für Tag für die Belange der Kundinnen und Kunden eingesetzt und dafür gesorgt, dass die Bank auf solide Entwicklungszahlen zurückblicken kann. Vorstandssprecher Michael Mahr ging anschließend in seinem Bericht auf die aktuellen politischen und wirtschaftlichen Entwicklungen ein und skizzierte deren Auswirkungen auf die Gesamtwirtschaft und das Bankgeschäft der Volksbank. In diesem Zusammenhang bekräftigte Mahr die Zusage der Bank, keine Negativzinsen mehr zu berechnen, sobald die EZB die entsprechenden Beschlüsse gefasst habe und auch den Banken keine Negativzinsen mehr berechne.
Die Mitglieder-Vertreterinnen und –Vertreter brauchten in der virtuellen Versammlung ihre Unterstützung für die Geschäftspolitik des abgelaufenen Geschäftsjahres zum Ausdruck. Sie stellten den Jahresabschluss fest und entlasteten Vorstand sowie Aufsichtsrat. Vom 2021 erzielten Jahresüberschuss wird die Bank ihren 96.000 Mitgliedern eine Dividende in Höhe von 2 Prozent auf ihre Geschäftsanteile zahlen. Zudem werden die Rücklagen gestärkt. Den entsprechenden Beschluss fasste die Versammlung mit großer Mehrheit. zg