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  • Di., 03. Dezember 2013, 12:03 Uhr
    Auftakt in der Schubertstraße: 7. Bürstädter Adventskalender lädt ein zum Teilnehmen bis 23. Dezember

    Ergreifende Illumination mit Musik und Gedanken zum Advent

    Prachtvolle Farben, besinnliche Musik und bedenkenswerte Gedanken zum Advent begleiteten die offizielle Eröffnung des 7. Bürstädter Adventskalenders am Montagabend. Foto: Hannelore Nowacki


    BÜRSTADT  –  Am klaren Nachthimmel funkelten die Sterne über Bürstadt, am Montagabend leuchteten aber auch die Sterne des ersten geöffneten Türchens des 7. Bürstädter Adventskalenders. Das magische Türchen war die Fassade des Hauses Schubertstraße 6, Wohnsitz der Familie Rohatsch. Kräftige Farben erleuchteten die Fassade, im Einklang mit besinnlicher Musik hatte die stimmungsvolle Illumination etwas sehr Ergreifendes. Die Liederauswahl hatten die Brüder mit Bedacht getroffen. Das Gefühl eines besonderen Erlebnisses verstärkten die Melodien wie von Ave Maria, Amazing Grace oder Gloria in Excelsis Deo. Bürgermeisterin Bärbel Schader begrüßte die Zuschauerschar zur offiziellen Eröffnung des Bürstädter Adventskalenders und erklärte dessen Besonderheit: „Wir gehen zu den Plätzen hin und öffnen dort die Türchen. Tradition ist, dass wir hier beginnen“.

    Schader erinnerte die Zuhörer daran, dass die Brüder Rohatsch mit ihrer Know-how in Sachen Eventtechnik viele Veranstaltungen des Kulturbeirats unterstützen und auch die „Kirche im Licht“ am 11. Dezember in St. Michael gestalten sie mit beeindruckender Illumination. Zahlreiche Zuschauer standen in großer Runde vor dem Haus und hörten die Gedanken zum Advent, die Christian Rohatsch über den Sinn dieser Wochen und Tage vor Weihnachten vortrug: „Wir alle brauchen die Adventszeit. Wir brauchen den Kranz und die Kerzen. Wir brauchen die Sehnsucht nach einem anderen, nach einem besseren Leben. Wir brauchen die Zeit, in der sich an Heiligabend Himmel und Erde miteinander verbinden“. Advent, sei aber auch eine Lebenseinstellung – „und das 365 Tage im Jahr“. Denn Advent bedeute: „Sehnsucht nach mehr Sinn, nach mehr Glauben, nach mehr Lebensqualität, nach mehr Glück“.

    Im eigens aufgebauten Zeltpavillon stand ein Kessel mit Glühwein und Saft bereit. Angela Rohatsch hatte ein wunderbares Chili con carne gekocht, das in hohe Gläser geschöpft wurde. Erbeten war eine Spende für einen guten Zweck. Stehtische mit Kerzenlicht luden zum Verweilen ein – eingeladen waren alle Zuschauer. Ein Angebot, das von vielen gerne angenommen wurde. Jeder Gast durfte sich aus einem Körbchen ein kleines Geschenk mitnehmen. Bis zum 23. Dezember wird nun jeden Tag an anderer Stelle ein Türchen geöffnet. Die Bürger sind dazu herzlich eingeladen.

    Hannelore Nowacki

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