
LAMPERTHEIM – Nach zahlreichen Hinweisen aus der Bevölkerung hat die Fraktion „Gemeinsam für Lampertheim“ (GfL) mehrere Straßen in Lampertheim besichtigt, um wiederkehrende Geschwindigkeitsüberschreitungen und mögliche Gefährdungen zu prüfen. Im Mittelpunkt standen der Sandtorfer Weg, die Oberlacher Straße sowie die Westendstraße. Gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern stellte die GfL fest, dass die Gestaltung einzelner Straßenabschnitte dazu beitragen könnte, dass Tempo-30-Regelungen nicht ausreichend beachtet werden. Fraktionsmitglied Helmut Steffan sprach von Straßen, die teilweise wie „kleine Rennbahnen“ wirkten. Fraktionsvorsitzender Kalle Horstfeld betonte die besondere Bedeutung der Verkehrssicherheit, da viele Kinder und Jugendliche diese Straßen auf ihrem Schulweg nutzen. Man sei froh, dass es bislang keine schwereren Unfälle gegeben habe.
Diskutiert wurden verschiedene Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung, darunter Fahrbahnschwellen, Fahrbahnverengungen, Pflanzkübel und Mittelinseln. Auch stationäre und mobile Geschwindigkeitskontrollen wurden als wirksame Instrumente genannt. Ergänzend wurden großflächige Tempo-30-Markierungen auf der Fahrbahn, Dialog-Displays sowie versetzte Parkbuchten vorgeschlagen. Zudem wurde darauf hingewiesen, dass insbesondere der Sandtorfer Weg möglicherweise als Schleichweg genutzt wird und dadurch zusätzlich belastet ist. Die GfL wird die gesammelten Erkenntnisse nun auswerten und in die zuständigen Gremien einbringen, um geeignete Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit zu beraten. zg
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