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  • Do., 07. September 2017, 12:06 Uhr
    Jährlicher Ausflug des Frauen- und Gemeindekreis der Martin-Luther-Gemeinde

    Erlebnisreise nach Amorbach, Kloster Engelberg und Miltenberg

    Bei den Führungen gab es viele Informationen für die Lampertheimer. Foto: oh


     

    LAMPERTHEIM - Wenn der Frauen- und Gemeindekreis der Martin-Luther-Gemeinde zum jährlichen Ausflug einlädt, sind gleich viele dabei. So auch Anfang September, als es unter der Leitung von Pfarrer Roland Schein hieß: Aufbruch nach Amorbach, Kloster Engelberg und Miltenberg. Erster Anlaufpunkt war die ehemalige Benediktiner-Abtei Amorbach. Seit der Säkularisierung 1803 residiert hier der Fürst zu Leiningen. Viel Neues konnten die Teilnehmer von der kompetenten Führerin erfahren. So zum Beispiel, dass die legendäre Queen Victoria mütterlicherseits aus dem Hause zu Leiningen stammt. Der grüne Prunksaal konnte leider nicht besichtigt werden, weil er gerade für die Hochzeitsfeierlichkeiten des Erbprinzen vorbereitet wird. Höhepunkt bei dieser Besichtigung war der Besuch der Abteikirche, einem Barockbau mit einer gewaltigen Barockorgel, auf der regelmäßig Konzerte stattfinden. Der Gottesdienst findet nicht am Hochaltar statt, sondern vor dem imposanten schmiedeeisernen Gitter, das schon vorher Klerus und einfaches Volk trennte. Ein schlichter Altar ist neben der Kanzel der heutige Mittelpunkt der Kirche. Weiter ging es zur Wallfahrtskirche Engelberg. Dort erwartete Franziskanerpater Werner Reichmann die Gruppe. Inzwischen sind noch fünf Patres im Kloster, der jüngste 70, der älteste über 80 Jahre. Ihre Aufgabe ist es nach wie vor Gottesdienste in den umliegenden Gemeinden, Gottesdienste für Wallfahrer, Hochzeiten und Taufen zu halten. Bei seinen Ausführungen stellten die Ausflügler eine Gemeinsamkeit mit der Lampertheimer Domkirche fest: Die Kirche hat eine Vleugels-Orgel, das Meisterstück des Orgelbauers, wie Pater Werner erwähnte. In Miltenberg verbrachte die Gruppe dann Freizeit, um sich das wunderschöne Fachwerkstädtchen anzusehen. Ein Tässchen Kaffee oder ein Glas Frankenwein durfte dabei nicht fehlen. zg

     

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