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  • Di., 29. Mai 2018, 08:43 Uhr
    Steinerwaldschule feierte Schulfest 2018 mit Bühnenpräsentation der Projektwoche

    Erst die Projektergebnisse, dann wurde gefeiert

    Leon und Timo hatten Spaß bei ihrem Projekt, zu dem auch der Bau von stabilen Nistkästen gehörte. Foto: Hannelore Nowacki

    NORDHEIM – Alle neun Projektgruppen stellten am Samstagvormittag in der Kultur- und Sporthalle dem interessiert zuschauenden Publikum ihre Ergebnisse vor, eine mehr als einstündige Präsentation, moderiert von Schulleiterin Antje Kühlberg. Es ging um die Themen Vögel und Natur, Das Glücksprojekt, Fälscherwerkstatt, Bastel-Ei, Papiertheater, Seilspringen, Tanzmusik, Akrobatik und Fußball. Alle Kinder sollen Bühnenerfahrung sammeln, wie Kühlberg im anschließenden Gespräch mit dem TIP erklärte. Zuletzt bewies die Fußballgruppe, dass sie in den vergangenen drei Tagen viel über den Weltfußball gelernt hat. Bei schönstem Sonnenschein zog es Kinder und Angehörige ins Freie auf den Schulhof, der mit Bierzeltgarnituren zum Feiern möbliert war und zum gemütlichen Beisammensein einlud. Reges Interesse fand die Schulhof-Rallye mit einem Fragenkatalog, der auch für Bewegung sorgte. Klaus Engelhardt, Vorsitzender des Elternbeirats, hatte sich bei einem Rundgang auf dem Schulgelände die zehn Fragen überlegt. Den Rücklauf der ausgefüllten Bögen erwartete er im Laufe des frühen Nachmittags, jeder Rallye-Teilnehmer sollte als Belohnung eine Kleinigkeit aus der Gabenkiste bekommen. Zur Aufgabe gehörten die Fragen, was auf dem Schulhof nicht gespielt werden darf und zu welchem Landkreis die Schule gehört. Auch was auf dem Wappen abgebildet ist, sollte beschrieben werden. Zu vier Abbildungen galt es das Original auf dem Schulhof zu finden. Kuchen, Salate und Getränke, die der Förderverein mitgebracht hatte, waren im kühleren Schulgebäude zu haben. Am überdachten Eingang war eine Ausstellung mit Projektergebnissen aufgebaut, die einen Eindruck von der großartigen Kreativität und intensiven Beschäftigung mit den Projektthemen vermittelten. Die Projektgruppe mit zwölf Kindern der 1. bis 4. Klassen unter der Leitung von Kunstlehrerin Ilka Peter nannte sich kühn „Fälscherwerkstatt“, weil die Kinder Kunstwerke mehrerer Künstler gekonnt nachgeahmt hatten und dafür natürlich Höchstpreise festsetzten. Lobende Worte fand die Lehrerin bei so viel Engagement: „Die Kinder waren begeistert bei der Arbeit, haben Farben ausgesucht und gemalt“. Zwei Vereine unterstützten die Projektarbeit, der Jugendförderverein JFV BiNoWa mit Projektleiter Franz Rettig in Sachen Fußball sowie der NABU und Vogelfreunde Nordheim mit Projektleiter Raimund Arnold, der seit zehn Jahren sein Wissen einbringt, und das Thema „Vögel und Natur“ mit den zehn Kindern der Projektgruppe auf dem Vereinsgelände erkundete und einen Ausflug zum Lampertheimer AZ-Vogelpark mit Besuch der Storchenfamilien unternahm. Wie Timo und Leon, beide acht Jahre alt, hatte jedes Kind der Projektgruppe eine Starenvilla oder einen Meisennistkasten gebaut. Begeistert erzählte Timo vom Honig bei Imker Bruno Weingärtner, das habe richtig Spaß gemacht. Geschleudert wurde der erste Honig des Jahres und jedes Kind konnte ein Glas Honig mitnehmen. Hannelore Nowacki

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