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  • Di., 30. November 2021, 14:48 Uhr
    NEUES FORMAT: Beteiligungsprojekt für junge Menschen / Schüler der Alfred-Delp-Schule, des Lessing-Gymnasiums sowie des Litauischen Gymnasiums mit dabei

    Erste Konferenz des Lampertheimer 8er-Rates

    LAMPERTHEIM – Mit der ersten Konferenz des Lampertheimer 8er-Rates ist Ende November ein neues Beteiligungsprojekt für junge Menschen gestartet. Gemeinsam mit der Alfred-Delp-Schule, dem Lessing-Gymnasium sowie dem Litauischen Gymnasium fand die Veranstaltung in einem digitalen Format statt, an dem über 140 Schülerinnen und Schüler teilnahmen. Durch den sogenannten „8er-Rat“ sollen die Lampertheimer Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit erhalten, eigene Projekte auf kommunaler Ebene zu entwickeln. Diese sollen dann gemeinsam mit Partnern aus Politik und Verwaltung realisiert werden. Zusätzlich steht den Schülerinnen und Schülern auch noch der Jugendbeirat als Ansprechpartner und Berater zur Seite. In insgesamt zwei Konferenzen sollen sich die jungen Lampertheimerinnen und Lampertheimer in den entsprechenden Projektgruppen zusammenfinden.

    Intention der ersten Konferenz war, den Jugendlichen die Möglichkeit zu geben, sich untereinander kennen zu lernen und sich einen Einblick in einige Aufgabenbereiche der Stadtverwaltung sowie der Biedensand Bäder zu verschaffen. Im direkten Dialog mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadtverwaltung konnten die Schülerinnen und Schüler ihre persönlichen Anregungen und Ideen vorstellen. Eines der großen Themen, das an diesem Tag häufig angesprochen wurde, war die Bewerbung des Angebots der Jugendförderung und des Jugendbeirates an den Schulen. Darüber hinaus erhielten auch die Biedensand Bäder, die durch den Ersten Stadtrat, Marius Schmidt, vertreten waren, zahlreiche Anregungen. Auch die anderen teilnehmenden Fachbereiche konnten sich über einige Denkanstöße der jungen Menschen freuen. 

    Die zweite Konferenz, die Anfang kommenden Jahres stattfinden soll, wird dazu dienen, dass sich die Schülerinnen und Schüler in schulübergreifenden Gruppen zusammenfinden, die den Rest des Schuljahres dann an ihren jeweiligen Projekten arbeiten werden. Nachdem sich die jeweiligen Gruppen zusammengefunden haben, werden sie sich bereits erste Gedanken darüber machen, wie ihr Projekt konkret aussehen soll und wie sie dieses angehen wollen. Im letzten Drittel der Konferenz werden Vertreterinnen und Vertreter aus der Verwaltung und der Politik der Konferenz beitreten. Ab diesem Zeitpunkt geht es für die Jugendlichen darum, den Gästen ihre Projekte vorzustellen und mit ihnen ins Gespräch zu kommen. Bestenfalls können die Schülerinnen und Schüler die Gäste von ihrem Projekt überzeugen, sodass sich die Gäste dazu entscheiden eine Gruppe bei ihrem Projekt zu betreuen. 

    Am Ende des Schuljahres soll noch einmal ein Blick auf die einzelnen Projekte und deren Umsetzung geworfen werden. Selbst wenn noch nicht alle Projekte abgeschlossen werden konnten, sollen die Jugendlichen eine Rückmeldung darüber erhalten, wie der aktuelle Bearbeitungsstand des eigenen Projektes aber auch der der anderen Gruppen ist. Auch wenn das angestrebte Projekt nicht umgesetzt werden kann, sollen die Jugendlichen als positive Erfahrung mitnehmen, dass sie von der Politik und der Verwaltung mit ihren Anliegen ernst genommen wurden. zg

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