EVANGELISCHER KIRCHENCHOR: Vorstand bei Jahreshauptversammlung bestätigt
Es darf wieder gesungen werden
Der Vorstand des Evangelischen Kirchenchors, der von Irmgard Bär und Christel Hildenbrand (3. und 4. v.l.) gemeinsam geleitet wird, wurde einstimmig wiedergewählt. Neue Sängerinnen und Sänger sind bei Dirigent Manfred Boxheimer (links) jederzeit herzlich willkommen. Foto: Petra Gahabka
HOFHEIM – Nach langer Pause und Corona-bedingten Absagen vieler Aktivitäten darf der Evangelische Kirchenchor nun endlich wieder singen. Bei der Jahreshauptversammlung im Gemeindehaus sprachen sich die rund anwesenden 30 Mitglieder für die Wiederaufnahme der Probestunden aus. Die sinkende Zahl der Sängerinnen und Sänger erfordert aber ein Umdenken.
Irmgard Bär, die gemeinsam mit Christel Hildenbrand den Vorsitz innehat, freute sich auch Dirigent Manfred Boxheimer in den Reihen begrüßen zu können. Pfarrer Holger Mett fehlte krankheitsbedingt. Nach dem Verlesen der Tageslosung und einer Gedenkminute für die vier verstorbenen Mitglieder, erfolgte ein kurzer Rückblick. Seit der letzten Hauptversammlung im Januar 2020 hatte die Pandemie die Aktivitäten des Chors ausgebremst. Im letzten Jahr fanden nur wenige Probestunden statt, die letzte im November, Auftritte gab es keine. Um den Kontakt aufrechtzuerhalten, hatte man sich zweimal zum gemeinsamen Essen und zur Adventsfeier getroffen. Die Ehrungen langjähriger Mitglieder wurden im kleinen Rahmen durchgeführt. Das Jahr 2021 bildete den Abschluss der Kasse, berichtete Hildenbrand, künftig werden alle finanziellen Aktionen beim Gemeindebüro verbucht und an das Rentamt in Gernsheim übermittelt. Der Chor selbst führt keine Kasse mehr, somit entfallen die Ämter des Rechners und der Kassenprüfer. Die Vorsitzende dankte den Vorstandsmitgliedern für die gute Zusammenarbeit, Beifall gab es auch von den Versammelten. Anschließend erfolgte die einstimmige Entlastung des Vorstandes. Sowohl die Vorsitzenden Bär und Hildenbrand als auch Schriftführerin Ulrike Hofmeister-Knaup sowie die Beisitzer erklärten sich bereit, ihre Ämter weiterzuführen und wurden unter Wahlleiter Rainer Busch en bloc einstimmig gewählt.
Dirigent Manfred Boxheimer teilte mit, dass laut neuer Verordnung wieder gesungen werden darf. Alle Mitglieder stimmten einer Wiederaufnahme der Singstunden zu, die dienstags um 19 Uhr im großen Saal des Gemeindehauses stattfinden. „Wie es dann weitergeht, müssen wir von Woche zu Woche festlegen.“ Weniger erfreulich sei die geschrumpfte Zahl der Sängerinnen und Sänger, von den insgesamt 66 Mitgliedern sind 31 aktiv. Diese Fluktuation erfordere ein Umdenken. Auch wenn zwei neue Sängerinnen in den Reihen begrüßt werden konnten und die höheren Männerstimmen sich etabliert hätten, gebe es aktuell lediglich zwei Bässe. „Wir werden künftig nur noch dreistimmig singen“, so der Chorleiter, deshalb müsse man sich von einem großen Teil des Repertoires verabschieden. Es sei denn, es würde gelingen, neue Mitglieder zu gewinnen. Was die Termingestaltung angehe, bliebe abzuwarten, wie sich die Coronasituation entwickle. Petra Gahabka
Der Vorstand
Vorsitzende: Christel Hildenbrand, Irmgard Bär.
Schriftführerin: Ulrike Hofmeister-Knaup.
Beisitzer: Hannelore Wollbeck, Elke Kreider, Beate Dienst, Rola Hilger, Wolfgang John.