LÔMBADDA BABBLER: Abwechslungsreiches, humorvolles und emotionales Sommertreffen
Es flossen wieder viele Tränen
Die Lômbadda Babbler begeisterten ihre Fangemeinschaft wieder mit einem schönen Abend. Foto: oh
LAMPERTHEIM – Der Sommer bringt die Sonne, die Wärme und die Leichtigkeit, die unsere Herzen tanzen lässt, und die Seele zum Lächeln bringt. So lautete das Motto des Sommer-Treffens der Lômbadda Babbler. Owwerbabbler Kalle Horstfeld präsentierte an diesem Abend mit seiner „Babblerfamilie“ im Saal der Martin-Luther-Gemeinde ein sehr abwechslungsreiches, humorvolles und emotionales Programm. Die musikalische Gestaltung des Abends übernahm Matthias Karb.
Der Stadtverordnetenvorsteher und Lômbadda-Babbler Franz Korb stellte zu Beginn eine neue Initiative der Arbeitsgemeinschaft vor. Bei jedem Treffen sollen jetzt Lômbadda Dialektwörter gesammelt und mit dem Lampertheimer Wörterbuch von Manfred Rupp abgeglichen werden.
Armin Herweck eröffnete das Programm mit seinem Beitrag „Woher der Name Ofenloch kommt?“ Helmut Hummel berichtete von einem Urlaub und „neimosche Ferz“.
Das Howwema Mädsche Margit Kühn erzählte von merkwürdigen Leuten und merkwürdigen Geschichten. Franz Korb hatte ein Gedicht mitgebracht, das sich mit dem „Urlaub vom Urlaub“ beschäftigte.
Passend zur Fußball-Europameisterschaft verglich Ulrich von Heyl das Leben mit einem Fußballspiel. Die Halbzeit ist mit 45, der Abpfiff kommt mit 90 Jahren. „Dann kommt noch die Nachspielzeit, doch das Ende ist nicht mehr weit.“
Käthe Lahr-Bachert erzählte vom schönen Sommer in Lampertheim. Heinz „Clever“ Eichenauer beschäftigte sich in seinem Vortrag „Unsere deutsche Sprache ist schön!“ auch mit dem „Gedicht über die deutsche Sprache“.
Danach berichtete Hans Kling von seinen Erfahrungen beim Lampertheimer Triathlon.
Der krönende Abschluss eines interessanten, humorvollen und unterhaltsamen Abends war schließlich der Auftritt des „Gedächtnisses Lampertheims“ Fritz Medert. Er erzählte die Geschichte vom Hasenessen im Gasthaus „Zur Krone“, als die Zwillingsbrüder Adam und Schorsch einen Durchreisenden „foppten“, der nicht glauben wollte, dass eine Person einen Hasenbraten essen und vier „Stein“ Bier trinken könne. Zahlreiche Tränen flossen schließlich, als Fritz Medert das Lied „Rauschen der Quellen des Tagesgrunds“ sang. „Leuchtet die Esche korallenrot, reift auf den Feldern das täglich Brot, rüsten die Schwalben zum Flug nach Süd, raunt in dem fallenden Laub ein Lied: Heimat, Heimat, Heimat!“
Das nächste Treffen der Lômbadda Babbler findet am 27. August 2024 im Gemeindesaal der Martin-Luther-Kirche statt. Die Bevölkerung ist herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei. zg