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  • Mo., 06. Januar 2020, 20:15 Uhr
    CDU-Ortsverband Hofheim hielt beim Winterfest Rückblick und informierte über aktuelle Themen 

    Es geht voran im größten Stadtteil

    In Hofheim tut sich was – nicht erst seit der Einweihung des Ausschellet-Denkmals. Archivfoto: TIP-Verlag


    HOFHEIM – Aus der traditionellen Zwischen-den-Jahren-Feier des CDU Ortsverbands Hofheim wurde dieses Mal das Winterfest zum Jahreseinstieg. Mehr als 30 Mitglieder und Freunde waren am Freitagabend der Einladung ins Weinhaus Garst gefolgt, wo der Erste Vorsitzende Bernhard Hossner seinen Mitstreitern für ihr ehrenamtliches Engagement dankte und sich auch weiterhin „viel Tatkraft und Inspiration für unsere Partei“ wünschte. Auch seien neue Mitglieder, die sich für die kommunalpolitische Arbeit begeistern, stets willkommen.

    Dass es den Christdemokraten an Selbstbewusstsein nicht mangelt, machte Ortsvorsteher Alexander Scholl in seinem Rückblick deutlich. Die Handschrift der Christdemokraten sei in Hofheim an vielen Stellen zu erkennen, Stichwörter waren hier die Fußgängerampel in der Bahnhofstraße, Bordsteinabsenkungen und der Ausbau der Barrierefreiheit, eine verbesserte Infrastruktur an der Sammelstelle, die neue Tonanlage in der Trauerhalle und der im Mai eröffnete Rundwanderweg. Auch am Thema Bahnhofsvorplatz sei sehr intensiv gearbeitet worden, so Scholl, angefangen vom Ankauf des Geländes durch die Stadt über Vermessung, Impulsbefragung, Begleitung des Masterstudenten der TU Kaiserslautern bis hin zur Bürgerinformationsveranstaltung. Im städtischen Haushaltsplan seien 100 000 Euro vorgesehen für die Fachplanung, die nun konkretisiert werde, diese bilde dann die Grundlage für die Erstellung eines Zeitplans. 

    Voran geht es in Lampertheims größtem Stadtteil auch mit der Kinderbetreuung, 350.000 Euro stehen dafür bereit - im Wesentlichen für den Ausbau des Katholischen Familienzentrums St. Michael. Die Bauarbeiten werden laut dem Ortsvorsteher demnächst beginnen und im zweiten Halbjahr voraussichtlich abgeschlossen sein. Bewegung kommt auch in die Angelegenheit Alte Schule. Es gebe einen Vorschlag von Seiten des Kreises, dass Gebäude und Gelände an die Stadt übergehen, die nächsten Sitzungsrunden werden sich mit den Modalitäten beschäftigen. Abschließend ging Scholl noch auf das Sicherheitsprogramm KOMPASS der Hessischen Landesregierung ein, an dem Lampertheim teilnimmt. Es mache Sinne auch in den Stadtteilen sogenannte „Angsträume“ zu definieren und Maßnahmen abzuleiten, dies könne durch eine Bürgerbeteiligung geschehen. 

    „Wir haben den Haushalt einstimmig verabschiedet, und wir haben alle Wünsche von Hofheim berücksichtigt“, ließ der Fraktionsvorsitzende Edwin Stöwesand wissen. Der Ort habe einen enormen Zuspruch, man habe viel vor, vor allem brauche es weitere Baugebiete. Ein Grußwort sprach auch der neue Vorsitzende der Lampertheimer CDU Franz Korb, der betonte, dass Politik nur gemeinsam gelinge. „Ich lade alle ein mitzumachen, Hofheim macht vor wie es funktioniert.“ Man freue sich auf die Zusammenarbeit, sicherte Bernhard Hossner ihm die Unterstützung des Ortsverbands zu. Die Kommunalwahl 2021 wirft ihre Schatten voraus, es gelte ein schlagkräftiges Team zusammenzustellen und alles dafür zu tun, „damit die Mehrheit im Ortsbeirat auch für die nächste Legislatur bestehen bleibt, um unsere Arbeit fortzusetzten“, zeigte sich Hossner kämpferisch. Mit einem Blumenpräsent verabschiedete er Gabriele Schmerse, die unter anderem als Patientenfürsprecherin, Vorsitzende der Frauen Union Kreis Bergstraße sowie stellvertretende Vorsitzende des CDU Stadtverbands wirkte, und nun mit ihrem Mann in den Norden zieht. Petra Gahabka

     

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