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  • Fr., 12. Januar 2024, 14:31 Uhr
    NEUJAHRSEMPFANG: Seniorennachmittag mit Neujahrsprogramm, Sekt und kaltem Büffet / Gereimte Wünsche nach Frieden und mehr Liebe unter den Menschen

    „Es ist gemütlich hier“

    Marion Wegerle stimmte die Gäste beim Neujahrsempfang des Seniorennachmittags auf einen heiteren Nachmittag ein. Foto: Hannelore Nowacki


    ROSENGARTEN – Der erste Seniorennachmittag im Dorfgemeinschaftshaus im neuen Jahr war als fröhlicher Neujahrsempfang mit Programm gestaltet. Muntere Gespräche erfüllten den Raum, wenn nicht gerade unterhaltsame Wortbeiträge aus den Reihen des Organisationsteams Aufmerksamkeit verlangten. Ein kaltes Büffet erwartete die Senioren im Laufe des Nachmittags, das mit leckeren belegten Schnittchen aus der Caritas-Küche, deftigen Schmalzbroten, gefüllten Eiern und selbst gebackenen Kräppeln Appetit und Gelüste beflügelte.

    Unter den Gästen waren Ortsvorsteher Oliver Schmitt und Ute Haas-Zanlonghi, die stellvertretende Ortsvorsteherin, sowie als Vertreter der Stadt Lampertheim der Erste Stadtrat Marius Schmidt. Simone Günderoth erhielt mit herzlichen Dankesworten von Marion Wegerle als Ehrengast einen Blumenstrauß. Als Ansprechpartnerin in der Außenstelle Rosengarten „für alles und jedes“ hat sie immer ein Ohr für die Anliegen des Seniorennachmittags.

    Mit gereimten Wünschen zum neuen Jahr läutete Marion Wegerle den Nachmittag ein, darunter der Wunsch nach Kraft zum Handeln, mehr Liebe und weniger Hass und viel mehr Blumen, „solange es geht, nicht erst an Gräbern, da blüh’n sie zu spät“. Wie der Name des Ortsteils nahelegt, waren Rosensträuße der Blumenschmuck auf den Tischen, die liebevoll freundlichen Goldbärchen auf ausgeschnittenen grünen Kleeblättern und golden glänzenden Papierschlangen dekoriert waren.

    Marion Wegerle steckte nach und nach im Fortschreiten des gereimten Vortrags von Birgit Degen einen Rosenstrauß. Dass Rosen im Lampertheimer Stadtteil eine besondere Rolle zugedacht wird, verwundert nicht, im Frühjahr und Sommer sind Spargel und Erdbeeren die Sympathieträger frisch vom Feld. Foto: Hannelore Nowacki


    Birgit Degen stellte die Jahreslosung der beiden Kirchen vor, die dem ersten Korintherbrief entnommen sei und zur aktuellen Lage passe: „Alles, was wir tun, geschehe in Liebe“. Fünfzehn Rosen kamen in die Vase, die Marion Wegerle zum Vortrag von Birgit Degen nach und nach einem Korb entnahm. „Die erschd Ros für die Lieb“, war zu hören, bei der letzten waren die Zuhörer aufgerufen ihr Gals zu erheben und anzustoßen. Und warum haben Rosen Dornen? „Wir sind ja alle keine Engel, drum Dornen an dem Stängel“ lautete die gereimte Erklärung.

    Die Lômbadda Babbler waren mit einer Dreier-Abordnung gekommen, um zur Unterhaltung beizutragen. „Owwer-Babbler“ Kalle Horstfeld berichtete von der Geschichte der Lampertheimer Babbler und dem Erfolg der Treffen mit bis zu 120 Besuchern im Saal des Martin-Luther-Hauses. Um Kommunikation gehe es und um die Bewahrung authentischer Geschichten, erklärte Horstfeld, aber die Babbler haben auch Projekte mit Kindern und Seniorenheimbewohnern in Planung, bei denen die Mundart nicht im Vordergrund stehe. Karin und Herbert Tiefel hielten weitere Vorträge.

    Zum Neujahrsempfang im Rahmen des regelmäßigen Seniorennachmittags hatte das Organisationsteam um Sprecherin Marion Wegerle alle Senioren ab 60 Jahren aus Rosengarten, Wehrzollhaus und Umgebung eingeladen. Auch zahlreiche Lampertheimer Besucher aus der Kernstadt waren gekommen, die von der hiesigen Wohlfühlatmosphäre begeistert sind wie Walburger Jung. Da die AWO-Kleiderstube noch in der Weihnachtspause ist, konnte sie diesen „Urlaubstag“ in Rosengarten genießen. Bei anhaltendem Zustrom der Gäste waren die Plätze an den schön dekorierten Tischen bald belegt, schnell holten fleißige Helfer weitere Tische und Stühle herbei. „Es ist gemütlich hier“, meinte Evelyne Hein im Gespräch mit dem TiP. Vor zwei Jahren hatte sie die Leitung des Organisationsteams an Marion Wegerle abgegeben, die sich auf Helga Amgarten, Birgit Degen und Katharina Stradinger stützen kann. Der nächste Seniorennachmittag findet am Mittwoch, den 14. Februar statt.

    Hannelore Nowacki

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