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  • Mi., 01. Juli 2020, 11:54 Uhr
    „Es war interessant, die Ideen und Gedanken der Schüler zu erfahren”

    „Es war interessant, die Ideen und Gedanken der Schüler zu erfahren”

    Landrat Christian Engelhardt sprach mit den Klassensprechern der Schule in den Weschnitzauen über deren Anliegen, Wünsche und Ansichtspunkte zur Zukunft ihrer Schule. Foto: Benjamin Kloos


    BIBLIS – Es war eine besondere Atmosphäre, in der am Dienstag ein Besuch von Landrat Christian Engelhardt in der Schule in den Weschnitzauen in Biblis stattfand: Die Klassensprecher empfingen den hohen Besuch gemeinsam mit der Schulleitung Nicole Skubella und Nora Snaschel zu einem „Arbeitsessen”. Bei allerlei leckeren Köstlichkeiten unterhielten sich die Schüler mit dem Landrat und diskutierten mit ihm über die Zukunft der Schule und was aus ihrer Sicht wichtig ist. 

    Im anschließenden Gespräch der Schüler, Landrat Engelhardt und der Presse betonte Landrat Engelhardt: „Das pädagogische Leben in unseren Schulen ist mir sehr wichtig. Als Schulträger sind wir dafür zuständig, die Schulen auszubauen und einzurichten. Dabei ist es wichtig, dass die Schule eine pädagogische Vernetzung zur Stadt oder Gemeinde hat.” Bezüglich des anstehenden Neubaus der Schule ergänzte er: „Wir schaffen Raum für Bildung, deshalb ist es mir wichtig, mich mit den Betroffenen vor Ort zu unterhalten und die Schulen kennen zu lernen, um zu sehen, was die Herausforderungen sind. Vorher gab es hier zwei Standorte, jetzt wird hier saniert: Start ist im Februar 2021, und es entsteht ein komplett neues Schulgebäude mit Raum für moderne Pädagogik. Wir klären zudem gerade mit der Gemeinde ab, ob dort, wo das bisherige Schulgebäude steht, eventuell gemeinsam eine Turnhalle gebaut werden kann.”

    In der Schule in den Weschnitzauen wird darüber hinaus der Pakt für den Nachmittag eingeführt – somit entsteht eine enge Verzahnung von Schule und Betreuung, mit Personal, dass durch den Kreis und das Land finanziert wird. „Es war sehr interessant zu hören, wie dynamisch sich hier vieles entwickelt hat“, blickte Landrat Engelhardt auf das Gespräch mit den Schülern zurück. „Schule wandelt sich dramatisch in ihren Aufgaben. Denn Schule muss nicht nur rechnen, lesen und schreiben beibringen, sondern auch, wie man sich richtig bewegt und ernährt und wie unsere Gesellschaft funktioniert. Die Schulen sollen so moderne Pädagogik wie möglich bieten, gerade auch im Umgang mit digitalen Medien.”

    Schulleiterin Nicole Skubella betonte mit Blick auf den Pakt für den Nachmittag: „Es ist wichtig dass wir ein vielfältiges Angebt von AG’s vor Ort bekommen, mit Musik, Sport und Naturwissenschaften. Morgens können wir auch Yoga anbieten, dafür wird eine Lehrkraft nachmittags anwesend sein. Wir stellen uns breit aufm denn in Biblis gibt es sonst nicht viele Angebote für Kinder in diesen Bereichen. Dazu nehmen wir die Vereine mit ins Boot.” Und bezüglich des Schulneubaus laufe gerade eine Abfrage bei den Eltern und Schülern, was erhalten bleiben soll oder was neues gewünscht wird. Hier spielen auch die Wünsche der Kinder eine große Rolle: Jan wünscht sich beispielsweise eine Ecke, in der man ausruhen kann wenn es einem einmal nicht so gut geht, auch auf dem Schulhof, und Tristan spricht sich für eine Wettlaufbahn aus, ebenso wie für eine Bücherei, in der man nicht nur ausleihen, sondern sich auch mit Freunden treffen kann. Leon hingegen hätte gerne ein Klettergerüst, das auch für die 3. und 4. Klasse geeignet ist.

    Jetzt für Betreuung anmelden

    Aus dem Gespräch mit den Schülern nahm Landrat Engelhardt viele positive Eindrücke und Erfahrungen mit. „Ich habe mich sehr über den Austausch gefreut, auch über ein kleines Geschenk.” Gleichzeit appellierte er an die Eltern, ihr Kind für das kommende Schuljahr jetzt möglichst früh für die Betreuung anzumelden, dies gelte für alle Schulen und auch für den Pakt für den Nachmittag. „Durch Corona haben viele Eltern ihre Kinder noch nicht angemeldet. Daraus entsteht ein Problem, denn aufgrund der aktuellen Zahlen werden im Bereich der Betreuung weniger Gruppen gebildet, was dazu führen kann, dass im kommenden Schuljahr plötzlich Plätze fehlen”, so Landrat Engelhardt. Eine entsprechende Anmeldung ist über die jeweiligen Schulen auch während der Ferien möglich. Benjamin Kloos

     

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