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Mo., 18. Mai 2015, 16:03 Uhr
Einmaliges und faszinierendes Unterrichtserlebnis für Schüler der Steinerwaldschule und Kindergartenkinder aus Nordheim
Experimentiershow sorgte für strahlende Kinderaugen
Ja er kann zeichnen! Ein kleiner Roboter sorgte in der KSG-Halle Nordheim für besondere Begeisterung. Foto: Benjamin Kloos
NORDHEIM - Ein unvergessliches Unterrichtserlebnis wartete am Montag auf die Schüler aller vier Klassen der Steinerwaldschule in Nordheim sowie auf die älteren Kindergartenkinder: Dank einer kindgerechten und äußerst gelungenen Experimentiershow mit dem Forscher-Duo Friedrich und Bo durften sie sich wie echte Forscher fühlen und - zumindest einige - auch den großen „Forschern" assistieren.
Alphabetisch aufgereiht standen Bücher mit den einzelnen Buchstaben, wobei jedes für ein bestimmtes Themenfeld stand, wie etwa A für Abenteuer, H für Helden oder S wie Sonne. Diese Reihe unter dem Motto „Forschen, Bauen, Staunen von A bis Z" des Beltz-Verlages ist Grundlage für diese sehenswerte Experimentier-Show, die für jede Schule und deren Schüler ein Mitmach-Erlebnis der besonderen Art darstellen würde.
Neben den Büchern war Hund Laika mit dabei und sorgte bei den Kindern direkt für strahlende Augen - ebenso wie die folgenden Experimente. Hier stand als erstes das Ei im Mittelpunkt: Wie stabil ist so ein Ei eigentlich? - das fragten sich die großen wie auch die kleinen Forscher. Fünf Kinder durften sich daran versuchen, ein Ei mit der Hand zu zerdrücken, jedoch ohne Erfolg. Um so größer war das Staunen, als es gelang, auf drei Eiern sogar insgesamt vier Ziegelsteine zu stapeln, ohne das erstere zu Bruch gingen. Unter großem Jubel und Lachen wurde aus den eben noch stabilen Eiern am Ende doch Spiegelei, der fünfte Stein war dann doch zu viel - Hündin Laika freute sich über die kleine Nascherei. Dennoch hatten die Forscher erfolgreich gezeigt, dass man auf Eiern sogar bauen könnte. Für Jubel sorgte anschließend auch Amelie: Die Schülerin schaffte es, barfuß auf insgesamt 20 Eiern zu stehen und erhielt dafür den berechtigten Applaus ihrer Mitschüler.
Unterricht einmal anders: Wie stabil ein Ei sein kann demonstrierte Amelie, die auf 20 Eiern stand, ohne dass diese zu Bruch gingen. Foto: Benjamin Kloos
Im Rahmen der Experimente hatten die beiden Forscher auch immer Wissenswertes mit dabei. So lernten die Kinder, dass nicht nur das Küken mit Hilfe eines sogenannten Eizahns den Weg aus dem Inneren des Eis ans Tageslicht schafft, sondern auch das Krokodil und die Kakerlake.
Lernen fürs Leben und die Schule auf besondere Art - so könnte man auch die weiteren Experimente beschreiben: Ob ein Roboter, der dank eines kleinen Elektromotors dazu in der Lage ist zu zeichnen und der sich einfach nachbauen lässt oder der Erklärung, wie man jedem Kind Superkräfte verleihen kann, den Kindern war das Staunen, die Freude und die Begeisterung angesichts dieser besonderen Art des Unterrichts ins Gesicht geschrieben. Und so war es am Ende auch nicht schlimm, dass nicht alle Schüler und Kindergartenkinder in die Rolle eines Assistenten schlüpfen konnten, denn alleine das Zuschauen hat allen riesigen Spaß gemacht. Benjamin Kloos
Wie aus einem Mädchen wie Stefanie (Mitte) eine Heldin mit Superkräften wird, wurde ebenfalls erfolgreich demonstriert. Foto: Benjamin Kloos