
LAMPERTHEIM – Pünktlich traf sich die Defi/ICD Selbsthilfegruppe „Die mit Herz“ morgens am alten Rathaus. Im Bus des SV Waldhof wurde das Gepäck verstaut und ab ging es mit dem Reisebüro Müller Richtung Süden, wo der Besuch eines Informationswochenendes für Menschen mit implantiertem Defibrillator anstand. Gruppensprecherin Monika Arras hieß alle Teilnehmer willkommen. Nach kurzer Rast war das Hotel in Ringsheim erreicht, wo bereits weitere Gruppensprecher der ICD Südbaden zur Begrüßung warteten.
Am Tagungsort, der Sporthalle in Wyhl, startete nach einer kleinen Stärkung das Programm. Paul Seiter, Gruppensprecher der ICD Südbaden, begrüßte alle Teilnehmer und Monika Arras, Gruppensprecherin der Heppenheimer, bedankte sich ebenfalls und überbrachte die Grußworte der Stadt Lampertheim. In freundschaftlicher Atmosphäre und nach Vorträgen von Dr. Carrapatoso und Dr. Julia Neu folgte eine intensive Frage- und Antwortrunde, um als Betroffene von den gewonnenen Erkenntnissen auch profitieren zu können. Gemeinsame Achtsamkeitssübungen und Ausführungen zum Thema „traditionelle Chinesische Medizin“ ergänzten das Programm
Der zweite Tag begann mit einem Vortrag von Dr. Rees, Herzzentrum Bad Krozingen, mit dem Schwerpunkt Rhythmologie. Dr. Rees erklärte, was Kardiologen beim Auslesen eines Defis sehen. Äußerst aufschlussreiche Informationen gewährte auch Dr. Stockinger, Gründungsmitglied der Gruppe ICD Südbaden, der über Defibrillator-Technologien vom Anfang bis zur Gegenwart der Entwicklungen berichtete. Die Defi/ICD Selbsthilfegruppe Heppenheim „Die mit Herz“, konnte nach der Verabschiedung auf ein informatives Wochenende zurückblicken. Gruppensprecherin Monika Arras hob neben den Erkenntnissen der Fachvorträge hervor, dass der persönliche Austausch unter den Betroffenen bei solchen Veranstaltungen besonders wichtig sei. Für die Selbsthilfegruppe zog Arras ein durchweg positives Fazit, verbunden mit dem Wunsch auf ein baldiges freundschaftliches Wiedersehen. zg
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