KREIS BERGSTRASSE – Der ehemaliger Bergsträßer Landrat Matthias Wilkes wurde auf dem Bundesmittelstandstag der Wirtschafts- und Mittelstandsunion (MIT) in Köln am Samstag in den Bundesvorstand der MIT gewählt. Die Wahl wurde auch als Anerkennung für seine exzellente Leistung zum Thema Bürokratieabbau gewertet, die er als Vorsitzender der MIT-Bundeskommission über ein Jahr hinweg geleistet hat. Auch im Bundesvorstand will Matthias Wilkes dieses Thema zum TOP-Thema machen. "Es kann nicht sein, dass Baugenehmigungen immer noch per Post zugestellt werden und die Eingangsbestätigung allein drei Wochen braucht. Da waren die Postkutschen vor 150 Jahren schon schneller. Wenn gleichzeitig immer mehr Geld in die Digitalisierung investiert wird und selbst vor Ort parallel dazu hunderte neue Mitarbeiter in der Verwaltung eingestellt werden, ist dieser Zustand für den Steuerzahler und insbesondere den Mittelstand, der für das Hauptsteueraufkommen verantwortlich zeichnet, nicht akzeptabel", so Matthias Wilkes in seiner Bewerbungsrede in Köln. "So schafft man keinen Investitionsbooster, sondern verhindert Investition, auf die die Wirtschaft angewiesen ist. Diesen Knoten auch in den Köpfen der politischen Entscheider müssen wir dringend zerschlagen." zg
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