Sa., 22.08.2026
Die Gratiszeitung für Lampertheim und das hessische Ried
  • Startseite
  • Sport
  • Termine
  • Stellenmarkt
  • Mo., 03. Februar 2020, 09:08 Uhr
    1. FCC dumm gelaufen feierte 2x11 Jahre mit Jubiläumssitzung

    Fastnacht mit Harry-Potter-Magie, toller Unterhaltung und einem leisen Tschüss

    Bei dieser letzten Fastnachtssitzung des 1. FCC dumm gelaufen in der Siedlerhalle führte Gründungsmitglied und Ehrenpräsidentin Beate Redig Regie. Foto: Hannelore Nowacki


    LAMPERTHEIM – Auf die Magie des Lichts und der Dunkelheit hatten sich viele Besucher der Fastnachtssitzung des 1. Freizeit-Carnevalclubs dumm gelaufen (1. FCC) vorbereitet – in der vollen Siedlerhalle war die Zunft der Zauberer stark vertreten, düstere und graue Gestalten, die schon an ihren Hüten erkennbar waren, dennoch bestens gelaunt. Auch aus der Welt des Harry Potter waren wohl Besucher anwesend, die sich hier zuhause fühlen durften – die gruselig schöne Dekoration vor der Bühne brachte das Motto der Sitzung eindrucksvoll zum Ausdruck: „In unserem Jubiläumsjahr sind wir mit Harry Potter da“.

    Gratulanten auf der Bühne - der 1. FCC dumm gelaufen feierte am Samstag sein Gründungsjubiläum 2x11 Jahre. Foto: Hannelore Nowacki


    Wie sich im Laufe der Sitzung herausstellte, war Harry Potter höchst selbst gekommen, allerdings in Begleitung des Elferrats, der mit dem Publikum eine exklusive Reise in die Zauberwelt mit glücklichem Ende unternahm. Die Kerrlocher Schnappsäck brachten mit ihrer Guggenmusik die Hochstimmung mit, die Halle bebte und riss die Zuschauer mit Pauken und Trompeten von den Stühlen. An Licht in der magischen Dunkelheit fehlte es nicht. Als Sänger und Entertainer Marc Simon den Saal musikalisch zum Kochen gebracht hatte, war die Zeit der Smartphone-Leuchten gekommen, verstärkt durch farbige Leuchtstäbe und bunte Kreisel. Ehrenpräsidentin und Gründungsmitglied Beate Redig eröffnete die Sitzung temperamentvoll, während Prinz Harry I. vom Goldenen Flip Flop auf der Bühne einen vollen Eindruck machte. „Das ist jetzt dumm gelaufen“, meinte Prinzbegleiter Jonas Hofmann. Sitzungspräsident Markus Gutschalk wies darauf hin, dass man ihn nicht verwechseln möge mit dem Sitzungspräsidenten gleichen Namens vom 1 .Carnevalclub Rot-Weiß aus Lampertheim, der mit Stadtprinzessin Julia I. und einer Abordnung im Saal weilte und später dem 1. FCC zum Jubiläum gratulierte. Von Vorstandsmitglied Ilonka Grosch, selbst leidenschaftliche Fastnachterin, erhielt Beate Redig eine herzliche Anerkennung: „Ich zieh den Hut vor dir, Beate“. Auch aus Eich waren die Tollitäten angereist, Prinz Andreas I. und Jana I. mit Gefolge machten zum Jubiläum ihre Aufwartung. Noch ahnte niemand, dass dies wohl die letzte Sitzung des 1. FCC sein soll. Aus Eich waren zwei  Showtanzformationen gekommen, die das Publikum begeisterten. Gravity erkundete mit der MS Gravity tänzerisch die magisch leuchtenden Unterwasserwelten, wo Neptun mit seinen Töchtern zuhause sein soll. Die Zuschauer ließen nicht locker bis sie die Zugabe bekamen. Zauberhafte Eindrücke aus dem Land der aufgehenden Sonne nahmen die Zuschauer mit, als sie mit Galaxy einem wirklich großen Drachen und dreizehn Geishas begegneten. Mit den Männern der Showtanzgruppe First Generation aus Dienheim machte das Publikum einen sehenswerten Abstecher nach Las Vegas inklusive Pyramide. Die Showakrobatikgruppe Stud Buttons vom TV Hofheim, bekannt für ihre geschmeidige Artistik, spielten lebendiges Schach. Am Ende der Ausruf: Schachmatt und ein begeistertes Publikum. „Obacht, sag ich“, polterte Wachtmeister René Weintz aus der Pfalz los, nachdem er mit E-Roller und Blaulicht vor der Bühne anhielt. „Ihr halt jetzt mol all die Gosch“ dahinne“ rief er, „meinschd, ich mach des zum Spass?“ Das elegante Jonglieren mit Worten ist nicht seine Sache, aber es darf gelacht werden. Ganz ohne Laute kommt Lichtjongleur Till Pöhlmann aus Fischbachtal im Odenwald aus, der dem Licht Form, Farben und Bewegung verleiht. Wie macht er das nur? Diese Frage schwebte im Saal, als Illusionist Felix van Mel auf wunderbare Weise einen Tisch fliegen ließ. Gegenstände verschwinden nicht, klärte er die Zuschauer auf, sie finden sich nur anderer Stelle wieder, wie der Würfel, der verschwunden schien. Vor dem großen Finale hatte die Tanzformation Gimbsheim ihren prachtvollen Auftritt und Sitzungspräsident Gutschalk ehrte vier Elferratsmitglieder mit dem Gründerorden und bedankte sich bei ihnen. Die heutige Sitzung sei die letzte gewesen, teilte er dem Publikum mit, deshalb verabschiede er sich nicht mit einem „Wiedersehen“, sondern mit „Tschüss“. Hannelore Nowacki

     

    Beitrag aus der Rubrik

    » Lampertheim und Stadtteile
    » Lokal
    Anzeige Online StellenmarktAnzeige dkge 1x1Anzeige dkge 2x2
    Anzeige TicketshopAnzeige NK Worms und RheinhessenAnzeige 3 Anzeige - 2