Do., 20.08.2026
Die Gratiszeitung für Lampertheim und das hessische Ried
  • Startseite
  • Sport
  • Termine
  • Stellenmarkt
  • Do., 23. März 2023, 23:30 Uhr
    POLITIK: Gezielte Ansiedlung von Start-Ups im Kreis in Sachen Standortattraktivität als attraktives Ziel

    FDP-Landtagskandidat Ole Wilkening in Lampertheim

    Im Austausch: Helmut Hummel, Cornelia Schürer, Manuela Teufel, Stefanie Teufel, Ole Wilkening, Gernot Diehlmann und  Thomas Bittner (v.l.). Foto: oh


    LAMPERTHEIM –Der FDP-Landtagskandidat für den Wahlkreis Bergstraße West, Ole Wilkening (21), besuchte in dieser Woche den Lampertheimer Ortsverband der FDP, um sich mit den anwesenden Mitgliedern über die kommende Landtagswahl und insbesondere über Lampertheimer Themen mit Bezug zur Landespolitik auszutauschen.
    Wilkening stellt seinen Fokus auf die Wirtschafts- und Finanzpolitik sowie Bildung. Der FDP-Mann betonte: „Schwarz-Grün scheint kein Köpfchen in der Haushaltspolitik zu besitzen, deswegen braucht es diesen Oktober eine starke FDP“. Dabei kritisiert der Heppenheimer vor allem, dass die
    Landesregierung zu lange nicht in den Standort Hessen investiert, sondern vielmehr eine Dekade verwaltet habe.

    In Sachen Standortattraktivität setzt Wilkening auf die gezielte Ansiedlung von Start-Ups im Kreis. „Die Landesregierung muss Möglichkeiten des Mentorings durch kleine- und mittelständige
    Unternehmen schaffen“, so Wilkening. Damit möchte er erreichen, dass eingesessene Industrie und junge Unternehmen gegenseitig von Synergieeffekten profitieren. Weiter sollen Gründer für
    Investitionsrunden fitgemacht und Grundlagen der Betriebswirtschaft vermittelt werden. Funktionieren wird dies nur durch Breitbandausbau und weitere Investitionen in digitale Infrastruktur – auch im Bereich der Bildungspolitik. Das gestartete Pilotprojekt „Digitale Schule“, komme laut Wilkening zu spät und ginge nicht weit genug. Schon jetzt seien deutsche Schülerinnen und Schüler in Sachen IT-Kompetenz abgehängt. Der Handlungsbedarf sei daher groß.
    Im Austausch mit den Lampertheimer Parteifreunden ging es darüber hinaus um die geplante ICE-Neubautrasse sowie den Lärmschutz an der bestehenden Riedbahnstrecke. Wilkening betonte dabei, dass die aktuell angepeilte Troglösung zwar schon ein guter Erfolg sei, er aber einen bergmännischen Tunnel bevorzuge, um die Auswirkungen auf die Umwelt auf ein Minimum zu begrenzen. Des Weiteren hoffen die anwesenden Mitglieder, dass sich das Land dafür einsetzt, bei der geplanten Riedbahnerneuerung die Lärmschutzvorrichtungen auf den Stand von Neubaustrecken anzuheben.
    Wilkening und die anwesenden Mitglieder waren sich einig, dass Hessen vor enormen Herausforderungen stehe. Hessen dürfe nicht weiter in bundesweiten Rankings absteigen, sondern müsse endlich wieder aufsteigen. Insoweit blickt die Runde voll Tatendrang auf die kommende
    Landtagswahl. Abschließend sicherten die Lampertheimer Liberalen Ole Wilkening ihre volle Unterstützung zu. zg

     

    Beitrag aus der Rubrik

    » Lampertheim und Stadtteile
    Anzeige Online StellenmarktAnzeige dkge 1x1Anzeige dkge 2x2
    Anzeige NK Worms und RheinhessenAnzeige TicketshopAnzeige 3 Anzeige - 2