Sukzessive wird das Netz der Geo-Naturpark-Informationstafeln immer dichter/ Starttafel steht vor dem Rathaus
Flaches Ried ist interessant für Radtouristen
Vor den Pforten des Rathauses wurde am vergangenen Freitag die Starttafel für den Geo-Naturpark Radrundweg in der Bibliser Gemarkung feierlich enthüllt. Von links: Dirk Dewald, Bürgermeister Felix Kusicka, Alexander Dinges und Burkhard Seib. Foto: Eva Wiegand
BIBLIS - Radfahren und Radwandern wird bei Freizeitsportlern immer beliebter, diesen Trend möchte auch der Bibliser Bürgermeister Felix Kusicka nicht an der einstigen Gurkenmetropole vorüber ziehen lassen. Insgesamt an 18 Punkten werden Radfahrer und Wanderer in Zukunft beim Geo-Naturpark Radrundweg mit entsprechenden Hinweistafeln interessante Informationen über Biblis, Wattenheim und Nordheim sowie den dazugehörigen Denkmälern erhalten, neun davon sind bereits aufgestellt. Die Starttafel für die Radroute, die ihren Standort direkt vor den Toren des Rathauses gefunden hat, wurde bereits am letzten Freitag offiziell vom Bürgermeister im Beisein von Dirk Dewald, zuständig für Koordination der Außendienst-Mitarbeiter, Erholungs-Infrastruktur beim Geo-Naturpark Bergstraße-Odenwald, Alexander Dinges, dem zweiten Vorsitzenden des Heimat- und Geschichtsvereins Nordheim sowie Gemeindemitarbeiter Burkhard Seib enthüllt. Damit schließen sich nun nach und nach die Lücken, denn in Lampertheim sowie in Groß-Rohrheim sind erste Tafeln und Stelen bereits aufgestellt. In Biblis werden neben den Denkmälern Synagoge, der Gurkenfrau sowie der Burg Stein auch weitere Sehenswürdigkeiten mit Informationstafeln ausgestattet. Den ersten Überblick gibt nach der offiziellen Enthüllung nun die Starttafel mit der besonderen Geo-Naturpark Radroute, die für Jung und Alt geeignet ist. Darin sieht der Bürgermeister einen großen Vorteil: "Die ebenerdige Strecke eignet sich für Kinder, aber auch für Senioren. Unser Ziel ist es, den Radtourismus mehr nach Biblis zu bringen." In nördlicher Richtung bestehen die ausgewiesenen Radstrecken ebenfalls, Stück für Stück soll nun ein breites Netz über das Ried gespannt werden. Großen Dank zollte Dewald für den inhaltlichen Input für die Tafeln, die Seib und Dinges geliefert hätten. "Die Texte waren bereits so gut vorformuliert, wir mussten nur noch die geografische Leistung erbringen", so Dewald. Maßgeblich gestaltet wurden die Texte von Heimatforscher Rudi Dörr und Günter Mössinger, Vorsitzender des Heimat- und Geschichtsvereins Nordheim, sie sind es auch, die den Besuchern bei öffentlichen Führungen regelmäßig Rede und Antwort stehen. "Das ist eine großartige Sache. So haben die Radfahrer entlang der Streckenführung die Möglichkeit zu lesen, was sie vor sich haben", freute sich Dinges darüber, den Besuchern Biblis auf diese Weise näher bringen zu können. Eva Wiegand