
LAMPERTHEIM – Die FDP-Fraktion war zu Gast bei der Freiwilligen Feuerwehr Lampertheim-Mitte. Mit dem Stadtbrandinspektor Sven Gleißner, seinen beiden Stellvertretern, Ralf Reiber und Dirk Wagner, sowie dem Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Mitte, Thorsten Gutschalk, besprachen die Lampertheimer Liberalen aktuelle Herausforderungen rund um die Feuerwehr. Es sei wichtig, dass die Aktiven von Nebenaufgaben entlastet und die beiden genehmigten Stellen für Hauptamtliche Feuerwehrgerätewarte zügig durch die Stadt öffentlich ausgeschrieben werden.
„Bewegung grenzenlos“ ist das Motto des Kanu-Clubs, ein Verein mit beeindruckend breiten Angebot und Engagement auf dem Gebiet der Inklusion. Die Vorstände Ulrike Gliem, Helmut Mauer und Andrea Krüger berichteten, dass der gesellschaftliche Wandel dem Verein aber zu schaffen mache, da immer weniger Mitglieder bereit seien, dauerhaft Verantwortung für den Verein zu übernehmen. Zudem stellen die zunehmende Verschlammung des Altrheins und häufigere Niedrigwasser den Kanu-Club vor große Probleme.
Ähnlich äußerten sich auch Rainer Vetter, Erika Gabler und Briska Horstfeld vom Vorstand des Wassersportvereins (WSV). Um die aktuellen Strukturen aufrecht zu erhalten, sei mehr ehrenamtliches Engagement notwendig. Beitragserhöhungen oder die Einführung von Pflichtarbeitsstunden sei derzeit aber kein Thema.
Aus Sicht der FDP sind jetzt kreative Lösungen gefragt, denn die derzeit schwierige finanzielle Lage der Stadt, die befürchten lässt, dass wichtige freiwillige Leistungen wie die Vereinsförderung aber auch die städtischen Pflichtleistungen unter die Räder kommen könnten, sei bedenklich. zg
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