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  • Mo., 13. Dezember 2021, 16:35 Uhr
    ADVENT: Pfadfinder übergeben das Friedenslicht an Bürgermeister Gottfried Störmer

    Friedensnetz – ein Licht, das alle verbindet

    Die Sankt Georgs Pfadfinder des Stammes Guy de Larigaudie gaben das Friedenslicht an Bürgermeister Gottfried Störmer (r.) weiter. Elisabeth van de Bovenkamp (l.) mit ihren Söhnen Nicolas und Adrian, sowie Larissa Burwitz (Mitte). (Hinweis der Redaktion: Die beiden Familien haben eine familiäre Betreuungsgemeinschaft). Foto: Benjamin Kloos


    LAMPERTHEIM – Bereits seit 1986 entzündet jedes Jahr ein Kind das Friedenslicht an der Flamme in der Geburtsgrotte Christi in Betlehem, seit mehr als 25 Jahren verteilen die Pfadfinder verschiedener Verbände das Licht in Deutschland. Auf seinem Weg aus Betlehem nach Deutschland überwindet es auf mehr als 3.000 Kilometer viele Mauern und Grenzen und verbindet Menschen vieler Nationen und Religionen miteinander. 

    Gerade in diesen dunklen Zeiten, in der die Coronapandemie immer wieder Einsamkeit mit sich bringt, sorgt ein kleines Licht für ein Stück Hoffnung und verbindet Menschen. Ganz nach dem diesjährigen Jahresthema „Friedensnetz, ein Licht, das alle verbindet“. Ein Netz verbindet und fängt jeden auf. Pfadfinder und Pfadfinderinnen möchten ein Friedensnetz spinnen, das alle Menschen guten Willens verbindet. Frieden gilt es zu teilen, dafür brauchen wir Menschen und eine Gemeinschaft – auch in Lampertheim, wo Pfadfinder des Stamms Guy de Larygaudie as Friedenslicht am Montagabend an Bürgermeister Gottfried Störmer überreichten. Dieser freute sich sehr und versprach, das Friedenslicht, wie immer für die Lampertheimer gut sichtbar, am Fenster seines Dienstzimmers zu platzieren und überreichte den Pfadfindern Geschenke. „Das Licht bringt in der Dunkelheit ein bisschen Wärme. Ich hoffe, dass die Ruhe und der Frieden, die von diesem Licht ausgehen, auf die Menschen übergeht und das Warten auf das Christkind versüßt”, so das Stadtoberhaupt.

    In diesem Jahr konnte das Friedenslicht nach einem Jahr Pause wieder beim zentralen Aussendungsgottesdienst in Mainz abgeholt werden – wenn auch Lampertheim coronabedingt in diesem Jahr lediglich mit fünf Personen vertreten war, die das Licht persönlich in Mainz abholten.

    Für den Pfadfinderstamms Guy de Larygaudie überreichten Elisabeth van de Bovenkamp und ihre Kinder Adrian und Nicolas sowie Larissa Burwitz nun einen Tag nach der Aussendung das Friedenslicht an Bürgergeist Gottfried Störmer.

    „Wir knüpfen aufeinander zu, wir knüpfen aneinander an, wir knüpfen miteinander, Shalom, ein Friedensnetz.“ Der Refrain des Liedes „Friedensnetz“ greift die Gedanken eines tragenden Netzes auf. Ein Friedensnetz bewirkt Gemeinschaft und Zusammenhalt. Jeder ist ein Teil des Netzes und wird gebraucht, um es stabil zu halten und es zu vergrößern. Dies kann ein Licht der Hoffnung sein oder die schützende Impfung gegen Corona. Der Aufruf der Pfadfinder ist klar: Nur als Gemeinschaft können wir diese Pandemie schaffen. 

    Das Friedenslicht kann mit einer eigenen Kerze in der Kirche St. Andreas entzündet und mit nach Hause genommen werden – hier sind alle Kerzen durch den Küster mit diesem entfacht worden, die Kirche steht Besuchern während der Adventszeit offen. Benjamin Kloos

     

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