Di., 18. Oktober 2016, 10:14 Uhr
„Bürstadt bewegt“ – Skulptur am Kreisel zur Innenstadt enthüllt
Fröhliche Familie an Mikadostangen

Die tägliche Aufmerksamkeit ist der neuen Kreiselskulptur gewiss, denn sie steht am Eingang zur Stadtmitte im Bereich „Die Lächner“. An der Enthüllung beteiligten sich Bürgermeisterin Barbara Schader, Franz Siegl (von links), Walter Wiedemann, Dirk Schelhorn und Ewald Stumpf. Und was macht das Kind an der linken Mikadostange? Es liest ein Buch. Die Leichtigkeit der Bewegung symbolisiert auch der schwebende Turner an der anderen Stange. Foto: Hannelore Nowacki
BÜRSTADT – Die Verhüllung am Kreisel ist gefallen – seit Montagvormittag begrüßt eine fröhliche Skulpturenfamilie an Mikadostangen die Autofahrer in Richtung Innenstadt. Das Kunstwerk trägt auch eine Beschriftung: „Bürstadt bewegt“. Bürgermeisterin Barbara Schader berichtete in einer kleinen Ansprache zur Feier des neu gestalteten Kreisels, wie es zu der Idee und Umsetzung kam. Im Februar letzten Jahres brachte ein Antrag der CDU- und FDP-Fraktion in der Stadtverordnetenversammlung die Idee ins Rollen – für den nur mit Gras bewachsenen Kreisel sollten Vorschläge für eine Möblierung eingeholt werden. Da im Haushalt 2015 kein Geld für eine Neugestaltung zur Verfügung gestanden habe, wurden die Vorschläge zum Grundthema Bewegung und Dynamik am 8. Juni dieses Jahres im Bauausschuss vorgestellt. Der Vorschlag von Dirk Schelhorn, der auch an der Gestaltung der alla!-hopp-Anlage beteiligt war, bekam die Zustimmung des Bauausschusses. Die Mikadostangen als tragende Elemente am Eingangskreisel zur Stadt und zur alla!-hopp-Anlage haben gepasst, erläuterte Bürgermeisterin Schader. „Die alla!-hopp-Anlage ist ein Schlüssel zur weiteren nachhaltigen Stadtgestaltung, wichtig für den Kreisel war – fröhlich muss es sein“. Geplant sei eine verbindende Laufstrecke bis zu den Sportstätten. Die Menschen, die Vereine sorgen in Bürstadt mit ihrer Begeisterung für Dynamik und Bewegung, betonte Schader. Auch die Farbenwahl für die Skulptur ist nicht zufällig. Neben dem sonnigen Gelb stehe das Blau für die Farbe im Stadtwappen. Selbst begeistert vom „profanen“ Kunstwerk auf dem Kreisel, will Dirk Schelhorn Kritik im Sinne von „was soll das“ daran gar nicht ausschließen, jeder könne denken, was er wolle. SPD-Fraktionsvorsitzender Franz Siegl stimmte in die begeisterten Stimmen ein: „Nach der Vorstellung gab es nur Zustimmung“. Die Kosten liegen brutto zwischen 17.000 und 19.000 Euro, teilte Schelhorn mit. An der Einweihung nahmen auch Stadtverordnetenvorsteher Ewald Stumpf, Erster Stadtrat Walter Wiedemann, Bauamtsleiter Frank Lindemann, Rainer Stöckel, Leiter des Ordnungsamts, und Mitarbeiter des Betriebshofs unter Leitung von Bernd Bildstein teil. Hannelore Nowacki