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Do., 21. September 2023, 16:34 Uhr
WASSERSPORTVEREIN: Sportlerin Femke Rupf vom WSV international in Posen erfolgreich
Ganz vorne mit dabei! Insgesamt 3 Medaillen erkämpft
Femke Rupf (links) und Marleen Sits freuten sich über ihren 3. Platz auf dem Treppchen. Foto: oh
LAMPERTHEIM – In der Regatta-Saison 2023 hat sich Femke Rupf aus dem Trainingsteam des Wassersportverein von Wettkampf zu Wettkampf gesteigert. Mit jeder Regatta wurde ihre Leistung stärker und Mitte Juli in München auf den Süddeutschen Meisterschaften war es unübersehbar: Femke ist ganz vorne mit dabei! Motiviert durch die großartigen Ergebnisse startete die Vorbereitung und das Training für die Deutschen Meisterschaften in Köln und sie legte nochmal eine Schippe drauf. Sie konnte sich in ihrer Altersklasse für die Olympic Hope Games in Poznan, Polen qualifizieren. Ein absoluter Höhepunkt und die perfekte Belohnung für ein unglaublich großes Engagement und die viele Zeit, die Femke in diesem Jahr in ihr Training gesteckt hat. Direkt im Anschluss an die Deutschen Meisterschaften fuhr die Sportlerin Anfang September mit dem Nachwuchs-Bundeskader nach Duisburg zu einem kurzen Trainingslager. Dort konnten sich die Sportler aus ganz Deutschland beschnuppern und die perfekte Besetzung für die Mannschaftsboote gefunden werden. Mit Erfolg. Das Damenteam lieferte einige Medaillen. Ausgestattet mit dem National-Trikot ging es dann mittwochs mit dem gesamten Deutschland-Team nach Polen, um am nächsten Tag in den Wettkampf zu starten. Ein Erlebnis, das ihr niemand mehr nehmen kann.
WM-Luft geschnuppert
Die jungen Sportler konnten WM-Luft schnuppern, da die gesamte Regatta perfekt organisiert war und insgesamt 43 Nationen aus aller Welt vertreten waren. Und es blieb nicht nur bei einer tollen Erfahrung! Femke (AK15) war in Polen sehr erfolgreich und konnte sich insgesamt 3 Medaillen erkämpfen. Am ersten Tag hatte Femke auf den 200 m im K2 mit ihrer Paddelpartnerin Judit Mühlenkamp vom KG Wiking Bochum (AK 15) ihren ersten Vorlauf, in dem sie den ersten Platz erpaddelten, ebenso wie im Zwischenlauf drei Tage später. Im Finale belohnten sich die beiden mit der Silbermedaille. Es hat nur ein Wimpernschlag zu Gold gefehlt: 0.04 Sekunden – es war ein Finale mit Herzstillstand. Unfassbar knapp und spannend.
Silber und Bronze im A-Finale
Im K2 wurde in der Altersklasse U16 gestartet, und die meisten Konkurrentinnen im Finale waren ein Jahr älter als Judith und Femke, auch die Goldmedaillen-Gewinnerinnen – das macht die Leistung der beiden noch stärker als ohnehin schon. Auf den 500 m und den 1.000 m bildete sie gemeinsam mit ihrer Paddelpartnerin Marleen Sits (AK16) vom KG Essen ein eingespieltes Erfolgsduo im K2. Auf den 1.000 m sicherten sie sich als schnellstes Boot direkt im Vorlauf ihren Platz im A-Finale, bei dem sie die Silbermedaille erzielen konnten. Auch den Vorlauf auf den 500 m im K2 konnten Marleen und Femke für sich entscheiden und erreichten mit dem 3. Rang im Zwischenlauf das A-Finale. Auch hier durften sich die beiden wieder auf dem Siegerpodest einfinden und in diesem Fall die Bronze-Medaille entgegennehmen. zg