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  • Mo., 25. Oktober 2021, 14:41 Uhr
    FAMILIENZENTRUM LAMPERTHEIM: Familienbildung von besonderer Bedeutung / Schild als sichtbares Zeichen der wertvollen Arbeit

    Ganzheitliche und familienbezogene Unterstützung stehen im Fokus

    Das Schild in den Händen von Silvie Freudenberger (l.) macht es deutlich: Das Familienzentrum Lampertheim gehört zu den „Familienzentren in Hessen”. Foto: Benjamin Kloos


    LAMPERTHEIM – Große Freude herrschte am Montag im Familienzentrum Lampertheim in der Wormser Straße 10 – denn erstmals wird dieses als Familienzentrum finanziell gefördert. Als sichtbares Kennzeichen für eine ganzheitliche, familienbezogene Unterstützung, den niedrigschwelligen Ansatz und viele weitere Angebote erhielt das Familienzentrum das ansprechende Schild „Familienzentren in Hessen”. Denn die hessischen Familienzentren setzen auch im Jahr 2021 ihre erfolgreiche Arbeit fort, zehn neue sind dazugekommen und anhand des Schildes nun bereits von außen als solches deutlich erkennbar – so wie in Lampertheim. 

    Familienzentren sind Knotenpunkte in einem Netzwerk von Kooperation und Information. Hier erhalten Familien frühzeitig, ganzheitlich, niederschwellig und wohnortnah bei der Gestaltung des Familienalltags Unterstützung. Dabei wird es Familien ermöglicht, ihre Selbsthilfepotentiale zu entfalten und Erziehungskompetenzen zu stärken. Das Familienzentrum Lampertheim bietet wie die anderen Zentren in einer freundlichen Atmosphäre unkompliziert Möglichkeiten zum ungezwungenen Austausch und gegenseitigem Kennenlernen sowie Unterstützung, Beratung und Bildungsangebote für alle Familien, Generationen und Kulturen. 

    Silvie Freudenberger stellte klar, dass in Lampertheim die Familienbildung im Fokus stehe – beispielsweise durch das Projekt „DropIn”, bei dem Eltern mit ihren Kindern im Alter von 0 bis 3 Jahren andere Eltern kennen lernen, sich mit diesen austauschen oder Spielgefährten für ihre Kinder finden können. Besonderen Wert legt Silvie Freudenberger zudem auf die beiden Programme  startHILFE und schnelleHILFE: Die startHILFE für junge Familien unterstützt in den ersten drei Lebensjahren des neugeborenen Kindes die Familien. Die ehrenamtlichen Helfer kommen zu den Familien und bieten diesen individuelle Unterstützung an, von der Betreuung des Babys und der Begleitung zum Kinderarzt bis zur Abholung vom Kindergarten. Hier sind Menschen, die ehrenamtlich unterstützen möchten, gerne willkommen. Das Projekt schnelleHILFE richtet sich ebenfalls an junge Familien – diese erhalten eine Betreuung für Kinder und/oder eine Haushaltshilfe in besonderen Notsituationen. Dazu gehören unter anderem akute Erkrankungen oder Klinikaufenthalte eines Elternteils, die Geburt eines Kindes oder in den ersten Tagen im Wochenbett.

    Darüber hinaus steht ein vielfältiges Kursangebot zur Verfügung, von Schwangerschafts- oder Rückbildungsyoga über Bastelangebote bis hin zu einem Babysitterkurs. Dieses ist unter www.familienzentrum-lampertheim.de zu finden.

    Birgit Siefert, 1. Vorsitzende des Familienzentrum Bensheim e.V., freut sich, „dass Familienzentrum Lampertheim in unsere Familie mit einzubinden. Lampertheim ist unser jüngstes Kind. Die Fördersumme wird in Lampertheim vor allem für Personal- und Raumkosten verwendet. Silvie Freudenberger ist hier die Frau vor Ort, die Identifikationsfigur für alle Familien in Lampertheim.” Im November feiert das Familienzentrum Bensheim 25-jähriges Jubiläum – ganz getrau dem Motto „Nähe statt Distanz – Für starke Familien an der Bergstraße.” „Dies ist genau das, was wir auch hier in Lampertheim machen – mit einem niederschwelligen Angebot für Familien”, ergänzte Birgit Siefert. 

    Der Erste Stadtrat Marius Schmidt freut sich, mit dem Familienzentrum ein besonderes Angebot für alle Familien vor Ort zu haben. „Die Nähe für Familien ist vorhanden, hier werden wichtige und sinnvolle Angebote vorgehalten. Die Kooperation seitens der Stadt mit dem Familienzentrum ist sehr eng, gerade auch mit Blick auf die startHILFE. Wer junge Menschen und Familien bei ihrem Start ins Leben helfen möchte, kann sich gerne melden.” Auf den Wunsch von Silvie Freudenberger nach größeren Räumlichkeiten, um das Angebot seitens des Familienzentrums noch weiter optimieren zu können, versprach Marius Schmidt darüber hinaus, diese im Blick zu behalten. Benjamin Kloos

     

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