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  • Mi., 27. Oktober 2021, 09:07 Uhr
    ST. ELISABETH: Die Erinnerung an den verstorbenen Heimleiter soll immer sichtbar sein

    Gedenkstein und Birnenbäumchen für Günter Schwering

    Ein Gedenkstein im Garten des Altenpflegeheims und ein neu gepflanzten Birnenbäumchen bieten zukünftig einen Ort des Erinnerns an Günter Schwering. Von links: Melanie Hagedorn, Benedict Pretnar, Sonja Schmitt, Boris Boxheimer und Jürgen Maas. Foto: Eva Wiegand


    BÜRSTADT – Es ist bereits etwas mehr als ein Jahr her, da musste das Alten-Pflegeheim St. Elisabeth von Günter Schwering Abschied nehmen. Am 24. August 2020 ist der langjährige Heimleiter nach schwerer Krankheit im Alter von 62 Jahren gestorben, das Bürstädter Haus leitete er zu diesem Zeitpunkt bereits 32 Jahre lang. „Er hat vom ersten Tag an die Geschicke in St. Elisabeth gelenkt und die Bausteine dafür gelegt, für das, was wir noch vor uns haben“, erinnerte sein Nachfolger Benedict Pretnar an einen Mann, der die Altenhilfe in Bürstadt entscheidend geprägt hat. „Wir wollen ihn in guter Erinnerung behalten und uns weiterentwickeln“, machte er deutlich. Um dem Trauerjahr nun einen würdigen Abschluss zu setzen, pflanzte das Altenpflegeheim ein Birnenbäumchen im Garten des Heims, ebenso wurde Günter Schwering ein Gedenkstein gesetzt, dessen Beschriftung die Firma Boxheimer Natursteine von Boris Boxheimer gespendet hat. „Wir haben uns überlegt, wie wir einen Ort schaffen können, an dem wir an ihn erinnern können“, führte Pretnar weiter aus. An der Schaffung des besonderes Ortes waren neben der neuen Pflegedienstleiterin Melanie Hagedorn, auch die beiden Mitarbeiterinnen und langjährigen Weggefährten von Günter Schwering, Christa Halkenhäuser und Sonja Schmitt, maßgeblich beteiligt. Auch der Baum erinnere in besonderer Weise an den verstorbenen Heimleiter, denn er habe Obst geliebt. Dieser hat für das teilerneuerte Team allerdings auch symbolischen Charakter: „Seine Arbeit soll Früchte tragen.“ Alles werde neu, denn derzeit wird das Haus umgebaut, es entstehen Hausgemeinschaften, in denen die Bewohner in kleinen Gruppen zusammen leben. Seine Ideen sollen nun anders weitergelebt werden, „und zwar so, wie wir glauben, dass es gut ist.“ Der Gedenkstein wurde von der Firma Boxheimer Natursteine bereits am vergangenen Freitag gesetzt, die offizielle Enthüllung findet am Donnerstag nach einem Gedenkgottesdienst mit Pfarrer Peter Kern, der Caritas-Direktorin Stefanie Rhein, der Bürgermeisterin Barbara Schader, der Familie von Günter Schwering sowie einigen Weggefährten aus den Reihen des Alten-Pflegeheims statt. Eva Wiegand

     

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