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  • Mo., 23. Februar 2015, 22:37 Uhr
    Wortkultur in der Stadtbücherei am 2. März – Eintritt frei

    Gedichte von Rainer Weidenauer und Krimi „Kartoffelblues“ von Roland Kirsch

    „Wortkultur in der Stadtbücherei“ am 2. März um 19.30 Uhr ist ein besonderes Erlebnis. Krimi-Autor Roland Kirsch (Mitte) liest aus seinem ersten Kriminalroman. Barbara Kernbach (Mitte) stellt den Gedichtband ihres verstorbenen Mannes Rainer Weidenauer vor. Barbara Burkhard, Leiterin der Stadtbücherei, und Kulturbereichsleiter Rolf Hecher organisieren die Veranstaltungsreihe. Der Eintritt ist frei. Foto: Hannelore Nowacki


    LAMPERTHEIM – cultur communal der Stadt Lampertheim lädt am 2. März um 19.30 Uhr zur 13. Veranstaltung in der Reihe „Wortkultur in der Stadtbücherei“ ein. Eine spannende Begegnung mit zwei lokalen Autoren erwartet die Besucher. Rainer Weidenauer, Lyriker und Autor von Essays, lebt nicht mehr, aber seine Gedichte und Texte strahlen die Lebendigkeit eines ganzen Lebens aus. Der bibliografisch neu gestaltete Gedichtband liegt schön in der Hand, regt allein schon durch seine Aufmachung zum Lesen ein. „Nur die Liebe kann es wagen“ ist der Titel. Um die großen Fragen des Lebens ging es Rainer Weidenauer, um  Freude und Hoffnung, Vergänglichkeit und Tod, Sehnsucht und die Liebe. Als Gymnasiallehrer war er in Gernsheim und Viernheim tätig, er war leidenschaftlicher Leser und Literaturvermittler. An Heiligabend vor fünf Jahren verstarb Weidenauer. Seine Frau Barbara Kernbach kümmert sich um den literarischen Nachlass und wird auch am 2. März aus dem Gedichtband vorlesen, ebenso Dekan Karl Hans Geil. Zur Einführung wird Hans Hahn über seinen Freund und ehemaligen Schulkameraden sprechen. Bei einem Pressegespräch in der Stadtbücherei mit Kulturbereichsleiter Rolf Hecher und Barbara Burkhard, Leiterin der Stadtbücherei, präsentierte Barbara Kernbach die zweite Ausgabe des Gedichtbandes, der um ein neues  Kapitel erweitert wurde und mit einem bisher unveröffentlichten Gedicht überrascht. Der zweite Autor des Abends ist Roland Kirsch, der seinen ersten Kriminalroman zunächst als begehrtes E-Book und im Herbst auch als Taschenbuch veröffentlicht hat. In „Kartoffelblues“ spielt der ältere Kommissar Krump die Hauptrolle und außerdem Gitarre, so wie auch der Autor. Mit dem jüngeren Kollege, ein Polizeimeister, rasselt der Kommissar auch mal zusammen, wie der Autor im Gespräch verriet. Seine schriftstellerische Karriere begann Kirsch mit Beginn des Ruhestandes vor drei Jahren. Bei einem Schreibwettbewerb gewann er einen Preis. Beruflich war er als Sozialarbeiter und IT-Spezialist tätig, mit wenig Zeit für seine literarischen Ambitionen. Drei Jahre hat der Autor für sein Erstlingswerk recherchiert. Geplant hat Kirsch eine ganze Krimireihe in fünf Bänden, die jeweils in sich abgeschlossen sind. Am nächsten Krimi mit dem Titel „Scheinheilig“ arbeitet er schon. Hannelore Nowacki

     

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