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Sa., 31. August 2019, 14:15 Uhr
„Bäschdädder Babbler“ feiern Debut im Briebelsaal
Gelungene Premiere rund ums „Bäschdädder Esse"
Feierten eine gelungen Premiere: Die „Bäschdädder Babbler“. Foto: oh
BÜRSTADT – Eine von neugieriger Erwartung geprägte Atmosphäre durchzog am vergangenen Mittwoch den Briebelsaal im Alten- und Pflegeheim St. Elisabeth. Fast 50 Besucher waren gekommen, um dem ersten Treffen der "Bäschdädder Babbler" beizuwohnen. Und als Frank Gumbel den Abend mit dem Gruß "Schee, dass ähr do seid!" eröffnete, durfte er sich sogar über eine gewisse Prominenz freuen. Sonnenbotschafterin Saskia I. war gekommen - und sogar zwei Vertreter der Babbler aus der südlichen Nachbarstadt: Kerstin Zecher und Kalle Horstfeld.
Animiert durch die beiden Lômbadda Babbler und ganz nach der Devise: „Was die Lombärder kenne, kenne mär in Bäschdadd ah" hatte Gumbel zu dem Treffen aufgerufen, und so erzählte er in schönstem Bürstädter Dialekt wie er zur Gründung der Initiative kam und dass er bislang schon sehr viel Unterstützung erfahren habe. Sogar aus der Geschäftswelt fanden sich Sponsoren für eine Reihe Bäschdädder Babbler-T-Shirts sowie für drei Kästen Sekt, der allen Vortragenden im Anschluss überreicht wurde.
Zum Thema des Abends „Bäschdädder Esse", gab es insgesamt elf Personen, die spannende und lustige Geschichten und Gedichte vortrugen. Hermann Hofmann, der Dachdeckermeister, sang selbstkomponierte urkomische Lieder im Dialekt am Klavier. Aber auch die Redner aus Bobstadt, Lampertheim und Nordheim waren herzlich willkommen, zumal die Sprachbarriere in diesen Fällen kein wirklich großes Hindernis darstellte. Das Publikum fand sich jedenfalls in den Vorträgen wieder, nickte hin und wieder zustimmend und spendete zum Ende eines jeden Beitrages kräftigen Applaus.
Als kleine Anerkennung brachten die Lômbadda Babbler ein Gastgeschenk mit: die Lômbadda Buchstabiertabelle, die gerahmte Kolumne von Kalle und Mônners über die Bäschdädder Babbler, eingelegten Spargel und Spargel-Taler - damit Gumbel bei einem Lampertheim-Besuch auch ein passendes Zahlungsmittel habe.
Zecher, die ja schon auf einige Erfahrung zurück blicken kann, fand die Veranstaltung sehr gelungen. Es sei ein abwechslungsreiches Programm gewesen, mit sehr guter Stimmung. "Es war eine durchweg herzliche Atmosphäre", freute sie sich.
Das nächste Treffen der Bäschdädder Babbler ist auch schon geplant. Am 25. September dreht sich alles rund um die Kerwe in Bäschdadd. Gumbel freue sich schon darauf, an diesem Tag, vermutlich wieder um 19 Uhr im Briebelsaal, viele Vortragende und Gäste begrüßen zu dürfen. Nadine Schütz